Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts rund um Projektmanagement, Engagement und persönliche Weiterentwicklung. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen eines ganz besonderen Events – des Global YoungCrew Workshop 2025, der vom 19. bis 21. September an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin stattfindet.
Mein Gast ist Seraphim Sörgel, Ingenieur, Projektleiter und Mitglied im Management Board der YoungCrew der GPM. Gemeinsam mit einem internationalen Team organisiert er dieses Flagship-Event für junge Projektmanager:innen. Unter dem Motto „Shaping the Future“ geht es um die Verbindung von Spaß, Lernen und internationalem Austausch – mit innovativen Formaten wie dem „Minimum Viable PMO“, interaktiven Networking-Sessions und einer Outdoor-Aktivität im Escape-Room-Stil.
Wir sprechen außerdem heute darüber, wie man sich als junger Projektmanagerin über die YoungCrew ehrenamtlich engagieren kann, welche Chancen sich dadurch beruflich wie persönlich eröffnen – und warum gerade dieses Event eine Bühne bietet, um über sich hinauszuwachsen.
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Tina Ciotola
Und Seraphim Sörgel

Seraphim Sörgel hat als Entwicklungsingenieur angefangen, und sich dann sukzessive in Projektleitungsverantwortung hineingearbeitet. Heute leitet er Neuproduktentwicklungen im IoT-Bereich. Über berufsbegleitende Studiengänge ist er vor drei Jahren auf die GPM aufmerksam geworden und zunächst der Young Crew beigetreten. Seit Ende 2024 sitzt Herr Sörgel im vierköpfigen Young Crew Management Board, wo ich unter anderem die Organisation des Global Young Crew Workshop 2025 in Berlin mitverantworte. „Das schöne an der Young Crew ist, dass man mit den zukünftigen Experten arbeiten kann, Spaß bei der Organisation hat und eine sehr niedrige Eintrittsbarriere hat (gibt es eigentlich nicht).“
Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/seraphim-soergel
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Podcast-Zusammenfassung: Shaping the Future – Warum sich junge PM-Talente den Global Young Crew Workshop 2025 nicht entgehen lassen sollten
Ein internationales Netzwerk aufbauen, Kompetenzen vertiefen und über sich hinauswachsen – all das vereint der Global Young Crew Workshop 2025. Gemeinsam mit Projektleiter und Young Crew-Mitglied Seraphim Sörgel blicken wir hinter die Kulissen des Events und zeigen, wie sehr sich ehrenamtliches Engagement im Projektmanagement lohnen kann.
Ein Event mit echtem Mehrwert
Der Global Young Crew Workshop (GYCW) ist kein gewöhnliches Projektmanagement-Event. Er ist das internationale Flagship-Event der Young Crew der GPM, angesiedelt im Umfeld der IPMA. Vom 19. bis 21. September 2025 wird er an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin stattfinden – parallel zum World Congress der IPMA, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert.
Schon das Setting macht deutlich: Hier treffen sich nicht nur PM-Talente aus Deutschland, sondern Vertreter:innen aus über 20 Nationen. Ein echtes Highlight – und eine organisatorische Herausforderung. Sprache, Kultur, Arbeitsweise: Alles ist bunt gemischt. Genau das ist gewollt.
Wer kann mitmachen – und wie?
Die Young Crew richtet sich an junge Menschen, die sich beruflich im Projektmanagement entwickeln wollen. Alter, Erfahrung oder formale Mitgliedschaft spielen keine Rolle. Wer mitmachen möchte, ist willkommen.
Einfach mal reinschnuppern – das ist ausdrücklich erwünscht. Wer länger bleibt, engagiert sich oft in Regionalgruppen oder Fachkreisen. Im Schnitt sind Mitglieder zwei bis drei Jahre aktiv. Das Onboarding ist niederschwellig organisiert: Regelmäßige Info-Sessions, persönliche Begleitung und individuelle Möglichkeiten zur Mitgestaltung sorgen für einen leichten
Lernen durch Erleben – das steckt im Programm
Der Workshop verfolgt das Motto „Shaping the Future“. Dahinter steckt mehr als ein schöner Claim. Es geht um Kompetenzaufbau, Führungsentwicklung und Persönlichkeitswachstum. Viele der Teilnehmenden sind Berufseinsteiger:innen, die erste Projektverantwortung übernehmen – oder bald übernehmen werden. Hier bekommen sie einen realistischen, motivierenden und praxisnahen Blick auf ihre Zukunft als Projektmanager:innen.
Highlight 1: Das Minimum Viable PMO
Ein zentrales Format des GPM GYCW ist der Workshop zum „Minimum Viable PMO“ (MV PMO). Dahinter steht die Idee, dass viele Project Management Offices zu groß geplant oder ineffizient umgesetzt werden. Das führt zu Frust – bei Stakeholdern wie Mitarbeitenden.
Die Lösung: Ein leichtgewichtiges, flexibles PMO, das schnell aufgesetzt, angepasst und genutzt werden kann. Entwickelt wurde das Konzept von einer Special Interest Group der GPM. In Berlin wird es in einem zweiteiligen Format vorgestellt – mit Input, Fallstudie und Workshop-Elementen. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden das Wissen direkt anwenden können – heute oder morgen im echten Berufsleben.
Highlight 2: Interaktives Lernen mit Fragetechniken
Gleich zu Beginn des Events steht eine Keynote von Kommunikationsexpertin Valerie Rapatz. Ihr Thema: „Die richtige Frage stellen.“ Was banal klingt, ist in der Praxis oft entscheidend. Gute Fragen verhindern Missverständnisse, klären Erwartungen und fördern echte Zusammenarbeit.
Im Anschluss an die Keynote gibt es einen praktischen Workshop. Hier geht es darum, die vorgestellten Fragetechniken selbst zu testen. Das Ziel: Effektiver kommunizieren – insbesondere im Projektkontext. Wer Projekte steuert, weiß: Die richtige Kommunikation ist oft der Schlüssel zum Erfolg.
Highlight 3: Outdoor-Escape für Teamspirit & Netzwerk
Auch das gehört zum festen Bestandteil des GYCW: eine halbtägige Outdoor-Aktivität im Escape-Room-Stil, quer durch Berlin. Diese Erlebnis-Komponente ist mehr als Spielerei. Sie schafft echte Begegnungen. Teams aus verschiedenen Ländern arbeiten gemeinsam an Aufgaben, lösen Rätsel und wachsen zusammen. Wer gemeinsam Herausforderungen meistert, bleibt in Kontakt – oft weit über das Event hinaus.
Internationalität – Herausforderung und Chance
Teilnehmer:innen aus Spanien, Südamerika oder Japan bringen Vielfalt ins Event. Das bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Die Kommunikation auf Englisch, das Verständnis unterschiedlicher Arbeitskulturen, die Abstimmung über Zeitzonen hinweg – all das erfordert Flexibilität.
Ein Beispiel: Die Anmeldung zum Event erfolgt international unterschiedlich schnell. Während einige Delegationen frühzeitig planen, kommen andere eher kurzfristig dazu. Für das Organisationsteam bedeutet das: agil bleiben, Verständnis haben, anpassungsfähig sein.
Auch das Rahmenprogramm wurde nicht ohne Stolpersteine geplant. Die Koordination mit der IPMA, Vertragsinhalte, internationale Abstimmungen – all das hat Zeit gekostet. Doch genau darin liegt der Lerneffekt: Wer ein solches Event plant, lernt projektübergreifend zu denken – und interkulturell zu handeln.
Ehrenamt mit Impact – persönlich, fachlich, beruflich
Was bringt es, sich in der Young Crew zu engagieren? Die Antwort fällt vielschichtig aus:
Fachlicher Mehrwert
Wer ein Event plant, arbeitet anders als im klassischen Projektalltag. Es gibt neue Prioritäten, andere Zeitlogiken, viele Unwägbarkeiten. Gerade für jemanden aus der Produktentwicklung – wie im Fall von Seraphim Sörgel – ist das eine echte Horizonterweiterung. Und: Viele Erfahrungen lassen sich als Analogie auf den Beruf übertragen.
Menschlicher Zugewinn
Noch größer ist oft der persönliche Gewinn. Das Netzwerk der Young Crew umfasst Menschen aus unterschiedlichsten Branchen, Regionen und Kulturen. Viele Freundschaften entstehen, oft über Landesgrenzen hinweg. Man wächst gemeinsam – und unterstützt sich.
Karriere-Booster
Und beruflich? Wer ehrenamtlich organisiert, sticht aus der Masse hervor. Man zeigt Engagement, Initiative und Leidenschaft. Das bleibt nicht unbemerkt. Oft ergeben sich daraus neue berufliche Optionen, Ideen oder Kontakte.
Learnings aus der Organisation – und der Blick nach vorn
Auch die Organisation eines solchen Events ist ein Lernfeld. Die größten Herausforderungen? Finanzierung, Ausfälle im Team, externe Rahmenbedingungen. In Berlin kommt zusätzlich der Berlin-Marathon ins Spiel – das bedeutet volle Straßen und schwierige Logistik.
Dennoch: Das Team bleibt fokussiert. Auch personelle Engpässe werden intern aufgefangen. Die Entscheidung, nicht kurzfristig jemand Neues ins Team zu holen, sondern bestehende Kapazitäten effizienter zu nutzen, war mutig – und zeigt den Teamgeist der Young Crew.
Wie wird der Erfolg des Events gemessen? Drei Punkte sind entscheidend:
- Teilnehmerzahl – sie beeinflusst auch die Finanzierung.
- Anzahl internationaler Gäste – je vielfältiger, desto wertvoller.
- Budgettreue – das Event soll kostenneutral ablaufen.
Nach dem Event ist vor dem Event: Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das nationale Young Crew Event 2026. Dort sollen die Erfahrungen aus dem Berliner Workshop direkt einfließen.
Einfach ausprobieren – das ist der Appell
Am Ende steht die Einladung an alle jungen PM-Talente: Trauen Sie sich! Machen Sie mit!
Die Young Crew bietet eine Spielwiese für Experimente, Verantwortung und persönliches Wachstum – ohne Risiko, aber mit großem Lerneffekt. Sie dürfen Fehler machen. Sie dürfen wachsen. Sie dürfen gestalten. Es kostet nichts außer Zeit und Neugier – und das, was man zurückbekommt, ist oft unbezahlbar.
Seraphim Sörgel bringt es auf den Punkt: „Wir reden viel über Dinge – bei uns darf man einfach machen.“
🎧 Hören Sie rein! Das ausführliche Gespräch mit Seraphim Sörgel bietet viele weitere Insights und Beispiele: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/global-young-crew-workshop-2025
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