Workshop Archives - Podcast Projektmanagement & PMO https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/category/workshop/ TPG The Project Group Wed, 15 Jan 2025 10:40:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.7 #130 Stakeholder-Magic: Der Schlüssel zum Projekterfolg https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stakeholder-magic/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stakeholder-magic/#respond Tue, 14 Jan 2025 07:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4935 Ein solides Stakeholdermanagement ist entscheidend für den Projekterfolg: es hilft, die Interessen, Bedürfnisse und potenziellen Konflikte der verschiedenen Beteiligten frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Kurz: durch den aktiven Dialog mit Stakeholdern können Risiken minimiert, Probleme frühzeitig gelöst und die Akzeptanz sowie das Engagement für das Projekt gefördert werden. Doch welche Schritte sind dafür nötig? […]

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Ein solides Stakeholdermanagement ist entscheidend für den Projekterfolg: es hilft, die Interessen, Bedürfnisse und potenziellen Konflikte der verschiedenen Beteiligten frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Kurz: durch den aktiven Dialog mit Stakeholdern können Risiken minimiert, Probleme frühzeitig gelöst und die Akzeptanz sowie das Engagement für das Projekt gefördert werden.

Doch welche Schritte sind dafür nötig? Wie wähle ich die Stakeholder aus und hole sie dauerhaft an Bord? Diese Fragen stelle ich heute Projektexperte und Stakeholder-Flüsterer Tobias Lienhard. Mit seinem Trainings-Modul „Stakeholder-Magic“ unterstützt er Projektschaffende dabei, gemeinsam mit ihren Stakeholdern Projekte erfolgreich ins Ziel zu bringen.

🎙Viel Spaß beim Hören UND Umsetzen!

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
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Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


Sprungmarken

00:00Intro 01:30Ohne Stakeholder kein Projekterfolg 04:19Typische Stolperfallen 10:51Wie oft sollten Sie kommunizieren? 12:17Die 4 Schritte im Stakeholderprozess 16:57Tipp für Schritt 1: Das 3-schichtige Pestel-Modell 25:15Tipp für Schritt 2: Macht und Motivation 28:40Erhöht die Trefferquote: Zuordnung nach Farben 43:04Tipps für Schritt 3: Auf gutes Pairing achten 49:18Fazit 35:05Schritt 4: Wie bleiben Sie dran? 51:36Downloads & Tipps für Weiterbildung

Relevante Links / Downloads

Hier zum nächsten „Stakeholder-Magic“ Training von Tobias Lienhard anmelden: https://leanheart-workshops.com/stakeholdermagic/

Pestel-Analyse: https://studyflix.de/wirtschaft/pestel-analyse-1715

Buchempfehlungen zur Biostruktur-Lehre:

  • „Sei Du selbst, sonst geht`s dir dreckig“, Ralf China & Juergen Schoemen
  • „Evolution der Persönlichkeit“, Juergen Schoemen

Website: https://structogram.de/de/methode

Laden Sie sich hier das PDF „Umfeld- und Stakeholderanalyse” kostenlos runter!

Zusammenfassung Podcast: Stakeholder-Magic – Der Schlüssel zum Projekterfolg

Erfolgreiches Projektmanagement ist weit mehr als das Einhalten von Budgets und Deadlines. Es lebt von den Menschen, die beteiligt sind – den Stakeholdern. Egal, ob es um Ihr Team, externe Partner oder andere Interessengruppen geht, das richtige Stakeholder-Management entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts.

Stakeholder-Management ist die Kunst, individuelle Interessen, Motivationen und Einflüsse zu erkennen und gezielt zu nutzen.

In dieser Zusammenfassung lesen Sie die wichtigsten Aussagen aus dem Podcast „Stakeholder-Magic: Der Schlüssel zum Projekterfolg“ mit dem Project-Facilitator und Stakeholder-Experte Tobias Lienhard.

1. Stakeholder identifizieren

Der erste und entscheidende Schritt im Stakeholder-Management ist das Identifizieren der relevanten Akteure. Doch es ist mehr als eine einfache Liste und eher vergleichbar wie eine Safari – Sie müssen alle potenziellen Stakeholder abklopfen, von den offensichtlichen Entscheidungsträgern bis hin zu stillen Mitlesern, die oft übersehen werden.“ Denken Sie dabei an interne Akteure wie Teammitglieder oder Führungskräfte sowie externe Stakeholder wie Kunden, Lieferanten oder Behörden.

Beispiel:
Ein Projektleiter, der in der Hälfte seines Projekts feststellt, dass er eine wichtige Abteilung übersehen hat, wird mit Verzögerungen und Konflikten konfrontiert. Stellen Sie sich vor, Sie starten mit einem Segelboot und Ihre Crew steht am Ufer – das Projekt kann nur scheitern.

Tipps:

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine gründliche Bestandsaufnahme.
  • Erstellen Sie eine dynamische Stakeholder-Liste und aktualisieren Sie sie regelmäßig.
  • Nutzen Sie Workshop-Formate, um Stakeholder gemeinsam mit Ihrem Team zu identifizieren.

2. Stakeholder analysieren

Nach der Identifikation folgt die Analyse. Hier geht es darum, zu verstehen, welche Interessen, Machtpositionen und Motivationen Ihre Stakeholder haben. Nutzen Sie die klassische Stakeholder-Matrix, die Macht und Interesse in Beziehung setzt. Darüber hinaus sollten Sie auch die individuellen Verhaltensmuster der Stakeholder berücksichtigen.

Das Bio-Struktur-Modell als Beispiel:

  • Grün-orientierte Stakeholder sind beziehungsorientiert und suchen Harmonie. Sie wollen ein Teil des Teams sein und schätzen persönlichen Austausch.
  • Rot-orientierte Stakeholder streben nach Dominanz und Status. Sie schätzen Anerkennung und schnelle Ergebnisse.
  • Blau-orientierte Stakeholder legen Wert auf Fakten und Details. Sie bevorzugen strukturierte Kommunikation und klare Daten.

Beispiel:
Ein grüner Stakeholder fühlt sich durch persönliche Gespräche wertgeschätzt und engagiert sich stärker im Projekt. Ein roter Stakeholder, der in Meetings nicht ausreichend Anerkennung erhält, könnte dagegen demotiviert sein und Widerstand leisten.

Tipps:

  • Ergänzen Sie die klassische Stakeholder-Matrix um eine Analyse persönlicher Motivationen.
  • Berücksichtigen Sie sowohl formale Hierarchien als auch informelle Netzwerke.
  • Arbeiten Sie eng mit Ihrem Team zusammen, um verschiedene Perspektiven auf Stakeholder zu integrieren.

3. Stakeholder einbinden

Stakeholder möchten nicht nur informiert, sondern aktiv eingebunden werden. Das ist der entscheidende Schritt, um Vertrauen und Engagement aufzubauen. Jeder Stakeholder-Typ benötigt dabei eine individuelle Ansprache:

  • Grün-orientierte Stakeholder schätzen regelmäßige persönliche Treffen, in denen sie ihre Meinung einbringen können.
  • Rot-orientierte Stakeholder sollten in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und durch sichtbare Anerkennung motiviert werden.
  • Blau-orientierte Stakeholder bevorzugen detaillierte Berichte und präzise Antworten auf ihre Fragen.

Beispiel:
Ein Projektleiter berichtete von einem roten Stakeholder, der nur dann zufrieden war, wenn er in Meetings die Führung übernehmen durfte. Indem er diesem Stakeholder eine Präsentation anvertraute, konnte er dessen Unterstützung langfristig sichern.

Tipps:

  • Entwickeln Sie eine individuelle Einbindungsstrategie für jede Stakeholder-Gruppe.
  • Vermeiden Sie eine „Gießkannen-Kommunikation“, die alle Stakeholder über einen Kamm schert.
  • Nutzen Sie die Stärken Ihres Teams: Passen Sie die Ansprechpartner für Stakeholder an deren Persönlichkeit an.

4. Stakeholder pflegen

Stakeholder-Management endet nicht nach dem Kick-off-Meeting. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der Aufmerksamkeit und Pflege erfordert. Es ist vergleichbar mit Beziehungsarbeit: Eine Beziehung funktioniert nur, wenn Sie regelmäßig in sie investieren.

Beispiel:
Ein motivierter Stakeholder kann durch mangelnde Kommunikation schnell das Interesse verlieren. Indem Sie regelmäßig Updates teilen und Feedback einholen, halten Sie ihn engagiert.

Tipps:

  • Halten Sie regelmäßige Einzelgespräche und Status-Meetings ab.
  • Stimmen Sie Ihre Kommunikation auf aktuelle Entwicklungen und Bedürfnisse ab.
  • Bleiben Sie flexibel, um auf Veränderungen in Interessen oder Motivationen reagieren zu können.

Fazit

Stakeholder-Management ist keine Kür, sondern Pflicht. Es ist der Schlüssel, um Projekte erfolgreich und konfliktfrei umzusetzen. Denn Projektmanagement lebt von Menschen, nicht von Methoden. Je besser Sie die Bedürfnisse, Motivationen und Machtstrukturen Ihrer Stakeholder verstehen, desto besser können Sie sie für Ihr Projekt gewinnen.

Machen Sie Stakeholder-Management zur Grundlage Ihres Projekterfolgs – und lassen Sie uns wissen, welche Tipps und Strategien Sie bereits angewendet haben. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! 🚀


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#129 Ziele im Griff – So meistern Sie 2025! https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ziele-im-griff/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ziele-im-griff/#respond Thu, 02 Jan 2025 09:21:14 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4904 Herzlich willkommen zu unserer besonderen Silvester-Folge! Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, in der viele von uns innehalten, das vergangene Jahr reflektieren und neue Ziele für das Kommende schmieden. Doch seien wir ehrlich: Wie oft bleiben diese Ziele nichts weiter als gute Vorsätze? Warum scheitern wir so oft daran, unsere Pläne […]

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Herzlich willkommen zu unserer besonderen Silvester-Folge!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, in der viele von uns innehalten, das vergangene Jahr reflektieren und neue Ziele für das Kommende schmieden. Doch seien wir ehrlich: Wie oft bleiben diese Ziele nichts weiter als gute Vorsätze? Warum scheitern wir so oft daran, unsere Pläne wirklich in die Tat umzusetzen?

Genau darüber sprechen wir heute – wie man es schafft, Vorsätze und Ziele tatsächlich umzusetzen und nachhaltige Erfolge zu erzielen. Führungskräfte-Coach und Work-Life-Balance-Experte Nico Single gibt uns in dieser Folge eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie wir Veränderungen angehen, neue Strukturen etablieren und unsere Ziele erreichen können.

🎙Viel Spaß beim Hören UND Umsetzen!

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Tina Ciotola


Mit Niko Single

Niko Single ist ein erfahrener Unternehmensberater und Führungskräfte-Coach, der sich auf High-Performance-Strategien für Führungskräfte und Unternehmen spezialisiert hat. Er bietet Beratung und Coaching an, um Spitzenleistungen zu fördern, und legt dabei besonderen Wert auf Work-Life-Balance-Konzepte. In seiner Arbeit unterstützt er Führungskräfte dabei, ihre beruflichen und privaten Ziele in Einklang zu bringen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/nikosingle


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00:00Intro 02:01Was machen wir falsch? 05:53Erfolgsfaktor Veränderungskompetenz 08:23Nachhaltigkeit sichern – aber wie? 11:28Wieviel Veränderung auf einmal? 13:47Unterschied private und berufliche Vorsätze 15:00Warum Vorhaben und Identität zusammenpassen sollten 17:38Schritt 1: Identitätsankerpunkte finden 23:34Schritt 2: Abgleichen der Vorhaben mit SMART 27:58Schritt 3: Systeme, Strukturen, Maßnahmen 35:05Schritt 4: Wie bleiben Sie dran? 38:38Erfolgstipps: Gamification, Tests & Challenges 40:50Typische Fallstricke umgehen 43:01Wann sind Reflektionszeitpunkte sinnvoll?

Relevante Links / Downloads

Die 5-Why-Methode: https://de.wikipedia.org/wiki/5-Why-Methode

Website von Niko Single: https://nikosingle.de/

Zusammenfassung Podcast: Wie Sie Ihre Ziele auch wirklich erreichen – so sind Sie 2025 erfolgreich!

Das neue Jahr steht vor der Tür – eine Zeit, in der viele von uns Ziele setzen und Vorsätze fassen. Doch oft bleibt es bei gut gemeinten Absichten, und wir scheitern an der Umsetzung. Warum ist das so? Und wie können wir unsere Vorsätze in nachhaltige Erfolge verwandeln? Führungskräfte-Coach und Work-Life-Balance-Experte Niko Single teilt im aktuellen Podcast praxiserprobte Tipps, wie Sie Ihre Ziele für 2025 erreichen. Hier haben wir die relevanten Schritte für Sie zusammengefasst.

Warum scheitern so viele Vorhaben?

Viele Vorsätze scheitern aus typischen Gründen. Oft sind die Ziele zu vage oder unrealistisch, und es fehlt an einem klaren Plan. Manchmal stehen auch alte Gewohnheiten im Weg, die schwer zu durchbrechen sind. Ein weiterer Faktor: Wir nehmen uns zu viel auf einmal vor und verlieren dadurch den Fokus. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind präzise Planung und gezielte Umsetzung entscheidend.

In vier Schritten zum Erfolg

1. Ziele an die eigene Identität koppeln

Häufig scheitern Vorsätze, weil sie nicht zu unserer Identität passen. Fragen Sie sich: Warum ist mir dieses Ziel wichtig? Was bedeutet es für mich? Zum Beispiel: Wenn Sie sich als gesund und fit sehen, verankern Sie Ihre sportlichen Ziele in diesem Selbstbild. Ein starkes Identitätsbild hilft, Motivation zu erhalten und Dranbleiben leichter zu machen.

Warum ist die Identität entscheidend? Eine fehlende Identität hinter dem Ziel führt oft dazu, dass unser Unterbewusstsein gegenarbeitet. Die eigene Identität bewusst zu gestalten und Ziele daran auszurichten, kann Wunder bewirken.

Eine klare Vision, wer Sie in Zukunft sein wollen, macht jedes Ziel zu einem Teil Ihrer persönlichen Geschichte.

Beispiele:

  • Beispiel A: Sie möchten mehr Sport treiben. Wenn Ihre Identität „Ich bin sportlich“ lautet, wird das Joggen oder der Besuch im Fitnessstudio zu einer natürlichen Handlung – weil es zu Ihrer persönlichen Definition passt. Vielleicht ist Ihr tieferliegendes Motiv, im Alter fit genug sein zu wollen, um zu reisen oder mit den Enkelkindern zu spielen. Je emotionaler das Vorhaben mit Ihrer Identität verknüpft ist, desto leichter bleiben Sie dran.
  • Beispiel B: Sie möchten abnehmen, sehen sich selbst aber als „genussorientiert“. In diesem Fall wird ihre Identität Ihnen immer wieder Steine in den Weg legen bei dem Versuch, auf „leckere“ Sachen zu verzichten. Hier können Sie entweder einen neuen Identitätsanker finden („z.B. Ich möchte im Alter gesund sein“) oder Wege suchen, Genuss und Abnehmen miteinander zu verbinden.

Tipp: Fragen Sie sich mindestens fünfmal „Warum?“, um die wahren Beweggründe hinter Ihrem Ziel zu entdecken. Entwickeln Sie ein klar definiertes Selbstbild, das zu Ihrem Ziel passt.

2. Setzen Sie smarte Ziele

Ein Ziel wie „Ich will mehr Sport machen“ ist zu vage. Formulieren Sie Ihre Ziele stattdessen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Beispielsweise: „Ich gehe zweimal pro Woche für 30 Minuten joggen.“

Smarte Ziele geben Ihrem Gehirn eine klare Richtung. Ohne eine solche Orientierung verliert sich das Vorhaben oft im Alltag. Auch die Attraktivität des Ziels spielt eine Rolle: Fragen Sie sich, was Sie durch die Zielerreichung gewinnen (siehe Identitätsanker). Stellen Sie sicher, dass Ihr Ziel realistisch ist – ambitioniert, aber erreichbar. Das gibt Ihnen die Kraft, langfristig dranzubleiben. Es ist hilfreich, die einzelnen Schritte des Ziels klar zu definieren.

Beispiel: Kaufen Sie passende Laufschuhe, planen Sie Ihre Laufzeiten in den Kalender ein und suchen Sie sich eine geeignete Strecke.

SMART-Ziele Beispiel:

  • Spezifisch: Ich jogge zweimal pro Woche – Montag und Mittwoch.
  • Messbar: Jede Einheit dauert mindestens 30 Minuten.
  • Attraktiv: Joggen verbessert meine Fitness und gibt mir mehr Energie.
  • Realistisch: Ich habe bereits Laufschuhe und kenne geeignete Strecken.
  • Terminiert: Bis Ende März halte ich diese Routine ein.

Auch berufliche Ziele lassen sich so umsetzen:

„Ich möchte meine Kommunikation im Team verbessern, indem ich wöchentlich ein Feedbackgespräch initiiere. Dieses Ziel setze ich für die nächsten drei Monate um.“

Tipp: Schreiben Sie Ihr Ziel auf und überprüfen Sie, ob es alle SMART-Kriterien erfüllt. Hängen Sie es sichtbar auf, um sich daran zu erinnern.

3. Hindernisse identifizieren und Strukturen schaffen

Viele Ziele scheitern, weil wir auf den perfekten Moment warten – doch dieser kommt selten. Stattdessen hilft es, Strukturen zu schaffen, die Ihre Vorsätze unterstützen.

Hindernisse überwinden:

  • Schlechtes Wetter hindert Sie am Joggen? Weichen Sie auf ein Fitnessstudio aus oder planen Sie Indoor-Workouts.
  • Nach der Arbeit sind Sie müde? Packen Sie Ihre Sportsachen ins Auto und joggen Sie direkt nach der Arbeit, anstatt sich in die Nähe der Couch zu begeben.

Strukturen schaffen:

  • Wenn Sie abnehmen möchten, sorgen Sie dafür, dass gesunde Snacks griffbereit sind und ungesunde Versuchungen außer Sichtweite liegen.
  • Wenn Ihr Ziel ist, mehr zu lesen, legen Sie ein Buch auf den Nachttisch oder in Ihre Tasche.

Tipp: Bauen Sie Routinen und Strukturen auf, die Sie automatisch in die richtige Richtung lenken – oder von „schlechten Gewohnheiten“ abhalten. Beispielsweise können Sie bestimmte Tage für Ihr Ziel reservieren oder Unterstützung aus Ihrem Umfeld einholen.

4. Nachhaltigkeit sichern

Bleiben Sie auch nach den ersten Wochen dran. Nutzen Sie Werkzeuge wie Checklisten, Kalender oder Apps, um Ihren Fortschritt zu überwachen. Verankern Sie neue Gewohnheiten langfristig und planen Sie Reflexionspunkte ein.

Motivation durch kleine Erfolge:

  • Teilen Sie komplexe Vorhaben in kleine, machbare Schritte. Quick Wins sind entscheidend, um die Motivation hochzuhalten. Wenn Sie sich besser ernähren möchten, dann beginnen Sie z.B. erst einmal mit einem gesunden Frühstück, anstatt sofort alle Mahlzeiten zu ändern zu wollen.

Neue Gewohnheiten verankern:

  • Koppeln Sie neue Verhaltensweisen an bestehende Routinen. Wenn Sie morgens Kaffee trinken, könnten Sie direkt danach eine kleine Trainingseinheit einbauen.

Rückschläge einplanen:

  • Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Mit der „No second day rule“ stellen Sie sicher, dass ein Ausfall keine neue Gewohnheit wird.
  • Planen Sie bewusst Strategien für schwierige Phasen, z. B. nach Krankheit oder Urlaub.

Tipp: Feiern Sie jeden Fortschritt, und planen Sie Zeit für Reflexion und den Wiedereinstieg nach Pausen ein.

Fazit

Das Erreichen Ihrer Ziele für 2025 liegt in Ihrer Hand. Koppeln Sie Ihre Vorsätze an Ihre Identität, setzen Sie klare Ziele (SMART) und schaffen Sie Strukturen, die Sie unterstützen. Mit regelmäßigen Reflexionsschritten sorgen Sie zudem dafür, dass Sie auf Kurs bleiben.

Denken Sie daran: Es sind nicht die großen Sprünge, sondern die kleinen, konsequenten Schritte, die Sie langfristig erfolgreiche machen.

Was sind Ihre Ziele für das kommende Jahr? Teilen Sie Ihre Gedanken und lassen Sie uns gemeinsam 2025 zu einem erfolgreichen Jahr machen!


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#128 Gemeinsame Werte als Erfolgsfaktor im Projekt https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/werte-als-erfolgsfaktor/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/werte-als-erfolgsfaktor/#respond Tue, 17 Dec 2024 11:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4870 Angesichts der aktuellen Lage heißt es auch für Projektteams, möglichst effizient zusammenzuarbeiten. Was dabei aber leider oft übersehen wird: es kommt dabei nicht nur auf Prozesse und Technik an, sondern vor allem auch auf die gemeinsame Basis, auf der das Team zusammenarbeitet: die Werte. Gemeinsame Werte sind die Grundlage für Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt in […]

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Angesichts der aktuellen Lage heißt es auch für Projektteams, möglichst effizient zusammenzuarbeiten. Was dabei aber leider oft übersehen wird: es kommt dabei nicht nur auf Prozesse und Technik an, sondern vor allem auch auf die gemeinsame Basis, auf der das Team zusammenarbeitet: die Werte. Gemeinsame Werte sind die Grundlage für Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt in jedem Team. Sie helfen, Konflikte zu minimieren, das Engagement zu steigern und sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen.

Doch wie schafft man es, ein solches Wertesystem im Team zu etablieren? Und wie gelingt es, diese Werte in den Arbeitsalltag zu integrieren? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich heute Dr. Andrea Maria Bokler eingeladen. Andrea unterstützt Führungskräfte und Entscheider:innen erfolgreich dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und mehr Wirkung zu erzielen – unter anderen mit einem ganzen Werkzeugkasten effektiver Methoden. Eine davon hat sie heute mit im Gepäck, mit der wir unser Team zu einem echten Dream-Team entwickeln können.

🎙Viel Spaß beim Zuhören!

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
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Tina Ciotola


Mit Dr. Andrea Maria Bokler

Dr. Andrea Maria Bokler der Leuphana Universität Lüneburg und studierte Sozialökonomie sowie Betriebswirtschaft in Hamburg, Würzburg und Sheffield (UK) mit Schwerpunkten in Personal/Organisation, Medien und neuen Produktionskonzepten. Bis 2009 war sie als Senior Consultant in der Beratung mittelständischer Firmen und DAX-Unternehmen tätig, wo sie operative Change-Konzepte entwickelte und verantwortete. Seit 2010 unterstützt sie mit ihrem Unternehmen ANDREA-MARIA Geschäftsführer und Führungskräfte dabei, durch unkonventionelle Strategien ein werteorientiertes Miteinander zu schaffen und Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/ambokler


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00:00Intro 01:39Machen Werte den Unterschied? 02:29Was sind Werte eigentlich? 03:14Welche Werte unterstützen die Projektarbeit? 04:54Wie ist der Status Quo in Unternehmen aktuell? 06:02Beispiel 07:32Wann erfolgt der Werte-Check im Projektalltag? 08:44Typische Herausforderungen 11:19Lassen sich unterschiedliche Wertesysteme kombinieren? 14:00Bestimmen Werte die Teamzusammensetzung? 15:20So bildest du ein Dream-Team (Anleitung) 25:04Warum die Unterscheidung sichtbar vs. unsichtbar? 26:20AHA-Momente aus der Praxis 28:40Abschluss der Übung 30:33Was ist die Rolle der Führungskraft? 34:16Wie starte ich los? 36:51Fazit

Relevante Links / Downloads

Kurzanleitung: https://andrea-maria.com/Dreamteam

Blogartikel: https://andrea-maria.com/durch-werte-zum-dream-team/

Überblick über den Praxisleitfaden „Get Connected“: https://andrea-maria.com/get-connected-rezension/

Praxisleitfaden als PDF zum Download:
https://andrea-maria.com/wp-content/uploads/2023/10/Get-Connected_Andrea-Maria-Bokler-Deutsch.pdf

Linkedin-Post einer Anwenderin: https://www.linkedin.com/posts/deblina-roy-consulting_leadershipskills-leadershipcoaching-leadership-activity-7080453573511139328-RCyX/

Der Unterschied von Werten und Überzeugungen: https://www.valuescentre.com/blog/values-vs-beliefs


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 📥 Download-Tipp: Kennen Sie schon „The PPM Paradise”? In diesem kostenlosen E-Book erfahren Sie, wie das „Paradies für ein unternehmensweites Projektumfeld“ aussehen könnte – völlig unabhängig von der Technologie. Hier hat jede:r das gute Gefühl, immer alles im Griff zu haben. Jetzt eBook downloaden: https://www.theprojectgroup.com/data/Downloads_eBooks/TPG_PPM_Paradise_eBook_-_TPG_TheProjectGroup.pdf 📥


Zusammenfassung Podcast: Werte als Erfolgsfaktor in Projektteams: Ein Tutorial

In vielen Teams liegt der Fokus auf Zielen, Prozessen und Effizienz. Doch was oft vernachlässigt wird: Gemeinsam gelebte Werte. Sie sind das unsichtbare Fundament, auf dem Vertrauen, Respekt und eine starke Zusammenarbeit entstehen. Ohne gemeinsame Werte fehlt dem Team der innere Zusammenhalt, der für Motivation und effektive Kommunikation sorgt. Dieser Artikel fasst das aktuelle Podcast-Gespräch mit Dr. Andrea Maria Bokler zusammen. Sie erfahren, wie Sie Werte im Team etablieren, diese in den Alltag integrieren und damit den Erfolg beschleunigen.

1. Warum Werte entscheidend sind 

Werte schaffen einen gemeinsamen Nenner im Team. Sie definieren, was wirklich wichtig ist – sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich. Gemeinsame Werte geben Orientierung, schaffen ein starkes Gemeinschaftsgefühl und erleichtern Entscheidungsprozesse. Ohne diesen Konsens entstehen Konflikte, Unklarheiten und Reibungsverluste. Ein Team, das sich seiner Werte bewusst ist, arbeitet zielgerichteter, harmonischer und motivierter.

Ein weiterer Aspekt: Werte steigern das Vertrauen innerhalb des Teams. Vertrauen wiederum ist der Katalysator, der Abläufe beschleunigt und das Risiko von Missverständnissen minimiert. Ein Team, das seinen Kernwerten treu bleibt, zeigt Stabilität – auch in stürmischen Projektphasen. Doch es reicht nicht, Werte nur festzulegen – sie müssen aktiv gelebt und regelmäßig überprüft werden.

Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Werte den Projekterfolg beschleunigen. Ohne gemeinsame Werte leidet die Zusammenarbeit.

2. Welche Werte braucht ein Team?

Werte lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Ergebnisorientierte Werte: Dazu gehören Exzellenz, Qualität, kontinuierliche Verbesserung und Innovationsfähigkeit. Diese Werte richten das Team auf das Ziel aus und sorgen dafür, dass die Arbeitsergebnisse stimmen.
  • Miteinander-Werte: Teamarbeit, Vertrauen, Respekt, Offenheit und Kommunikation fallen in diese Kategorie. Sie beeinflussen, wie das Team zusammenarbeitet und miteinander umgeht.

Ein gesundes Gleichgewicht beider Kategorien ist entscheidend. Fehlt es an Ergebnisorientierung, stagniert das Projekt. Fehlen Werte des Miteinanders, leidet der Teamgeist, und die Motivation sinkt. Beide Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden.

Beispiel: Ein Team, das Exzellenz als Wert festlegt, aber Teamarbeit vernachlässigt, wird langfristig nicht effizient sein. Werte sollten daher ausgewogen und klar definiert sein.

Ein weiterer Punkt: Persönliche und Teamwerte unterscheiden sich häufig. Während persönliche Werte sehr individuell sind, können sich Teamwerte auf das konzentrieren, was für die aktuelle Zusammenarbeit wichtig ist. Der Schlüssel liegt darin, Gemeinsamkeiten zu finden und Unterschiede zu respektieren.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Teamwerte nicht einseitig sind. Eine gute Balance zwischen Fachlichkeit und Miteinander macht den Unterschied.

3. Der Weg zur Wertefindung: Die Dreamteam-Übung

Mit dieser Methode können Sie Werte im Team bewusst machen und gemeinschaftlich definieren. Wertearbeit ist ein Prozess, der mit Reflexion und Austausch beginnt. So funktioniert die Dreamteam-Übung Schritt für Schritt:

  1. Erinnerung: Jedes Teammitglied denkt an eine Situation, in der es Teil eines „Dreamteams“ war. Was war damals gegeben? Welche Werte waren sichtbar und spürbar? War es Vertrauen, Klarheit, Freude oder Zusammenhalt?
  2. Aufschreiben: Jedes Erlebnis wird in Stichpunkten auf einzelne Post-its notiert. Jeder Wert oder Faktor kommt auf ein eigenes Post-it, um später sortiert werden zu können.
  3. Austausch: Die Teammitglieder tauschen sich zuerst zu zweit, dann in Gruppen aus. Dabei erzählen sie von ihren Erfahrungen und Werten, die das Dreamteam ausgezeichnet haben.
  4. Sichtbarmachen: Alle Post-its werden auf einer Wand gesammelt. Dabei wird zwischen sichtbaren Werten (z.B. Zusammenarbeit, regelmäßiger Austausch) und unsichtbaren Werten (z.B. Vertrauen, Respekt) unterschieden.
  5. Reflexion: Was wird sichtbar? Welche Werte kommen häufig vor? Was bedeutet das für die Zusammenarbeit im aktuellen Team? Welche neuen Werte könnten wichtig werden?

Diese Übung erzeugt eine inspirierende Energie und schafft Klarheit darüber, was dem Team wirklich wichtig ist. Sie bietet zudem Raum für positive Geschichten und fördert das Vertrauen unter den Teammitgliedern. Interessanterweise zeigt sich oft, dass die meisten Werte unter der Oberfläche, also „unsichtbar“, liegen – wie Vertrauen, Respekt oder Konfliktfähigkeit.

Tipp: Die Dreamteam-Übung bringt Energie ins Team und schafft Klarheit darüber, was allen wichtig ist. Sie ist ideal für den Start eines Projekts oder zur Teamentwicklung.

4. Die Herausforderungen bei der Wertearbeit

Wertearbeit ist nicht immer einfach. Ein häufiger Stolperstein ist, dass Werte im Team unterschiedlich stark ausgeprägt sind oder gar widersprüchlich wirken. Wenn dies nicht erkannt und bewusst gemacht wird, kann es zu Konflikten und Missverständnissen kommen.

Beispiel aus der Praxis: In einem Unternehmen wählte ein Team den Wert „Harmonie“ als zentralen Leitwert. Harmonie sollte den Zusammenhalt stärken, doch in der Praxis zeigte sich schnell, dass Konflikte unausgesprochen blieben. Die Teammitglieder wollten Auseinandersetzungen vermeiden, was dazu führte, dass Probleme ignoriert wurden und schwelende Spannungen entstanden.

Lösung: Harmonie allein reicht nicht. Sie muss von Konfliktfähigkeit begleitet werden. Ein harmonisches Team ist in der Lage, Konflikte offen und konstruktiv auszutragen. Nur so können Probleme gelöst und Beziehungen gestärkt werden.

Ein weiteres Hindernis kann auftreten, wenn die Werte des Projektteams nicht zu den Zielen oder zur Unternehmenskultur passen. Hier hilft ein offener Dialog, um Klarheit zu schaffen und mögliche Anpassungen vorzunehmen.

Tipp: Erkennen Sie Wertekonflikte frühzeitig und fördern Sie die Konfliktfähigkeit im Team. Werte sollten nicht zu unreflektierter Harmonie führen, sondern produktive Zusammenarbeit ermöglichen.

5. Werte im Alltag lebendig halten

Gemeinsame Werte sind nur dann hilfreich, wenn sie konsequent in den Arbeitsalltag integriert werden. Ohne bewusste Umsetzung bleiben sie leere Worte. Hier sind einige Ansätze, um Werte lebendig zu halten:

  • Regelmäßige Checks: Fragen Sie am Ende der Woche oder nach Meilensteinen: „Haben wir auf unsere Werte eingezahlt?“ Was lief gut, und wo gibt es Verbesserungsbedarf?
  • Vorbilder sein: Projektleiter und Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle. Sie sind die Vorbilder, die die Werte aktiv vorleben. Nur wenn die Werte im Verhalten der Führung sichtbar sind, werden sie auch von anderen übernommen.
  • Feedbackrunden: Regelmäßiges Feedback hilft, Werte im Team zu reflektieren und anzupassen. Sind die Werte noch relevant? Lebt das Team sie? Wo gibt es Nachholbedarf?
  • Konflikte bewusst lösen: Wenn Teammitglieder auf Werten bestehen, die nicht erfüllt werden, entstehen Konflikte. Oft sind diese Konflikte ein Zeichen dafür, dass Werte unbewusst verletzt wurden. Hier gilt es, klar zu kommunizieren und Werte im Dialog zu stärken.

Beispiel aus der Praxis: Ein Team wählte „Harmonie“ als zentralen Wert, stellte jedoch fest, dass fehlende Konfliktfähigkeit dazu führte, dass Probleme unausgesprochen blieben. Das Team musste lernen, dass Harmonie nur funktioniert, wenn sie von Konfliktfähigkeit begleitet wird.

Tipp: Gelebte Werte lassen sich messen: Spürt das Team mehr Vertrauen, Klarheit und Energie? Werte sind sichtbar in der Art und Weise, wie Teams kommunizieren, zusammenarbeiten und Herausforderungen bewältigen.

Fazit

Werte sind der Katalysator für erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie schaffen Klarheit, Zusammenhalt und beschleunigen den Erfolg eines Teams. Starten Sie mit der Dreamteam-Übung, um Werte bewusst zu machen, und lassen Sie sie anschließend im Alltag lebendig werden. Denn wenn Werte stimmen, läuft es einfach besser.

Zusätzliche Erkenntnis: Werte schaffen Einheit in der Vielfalt. Unterschiede in Überzeugungen und Vorgehensweisen führen oft zu Reibungen. Doch wenn ein gemeinsamer Wert erkannt wird, entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ein Team kann unterschiedlich arbeiten, aber auf derselben Wertebasis vereint sein.

Tipp zum Schluss: Beginnen Sie heute bei sich selbst. Welche Werte sind Ihnen persönlich wichtig? Wenn Sie es wissen, können Sie Ihr Team gezielt führen und inspirieren. Anleitungen dazu finden Sie in den Shownotes!

Haben Sie die Dreamteam-Übung schon ausprobiert? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!


Weitere PPM-Infos

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#104 Wie Sie mit Störfaktoren in Workshops umgehen https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stoerfaktoren-in-workshops/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stoerfaktoren-in-workshops/#respond Tue, 28 Nov 2023 11:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4423 Um einen Workshop erfolgreich durchzuführen und die Teilnehmer so optimal wie möglich auf die Reise mitzunehmen gibt es ein paar wesentliche Erfolgsfaktoren, wie z.B. eine ordentliche Vorbereitung, der passenden Ablauf, Pausen, oder eine solide Nachbereitung. Aber selbst wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat und mit guten Gefühl in den Workshop geht kann es passieren, dass […]

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Um einen Workshop erfolgreich durchzuführen und die Teilnehmer so optimal wie möglich auf die Reise mitzunehmen gibt es ein paar wesentliche Erfolgsfaktoren, wie z.B. eine ordentliche Vorbereitung, der passenden Ablauf, Pausen, oder eine solide Nachbereitung. Aber selbst wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat und mit guten Gefühl in den Workshop geht kann es passieren, dass Schwierigkeiten auftreten oder es zu Spannungen kommt.

Wie kann ich das verhindern und möglichst früh einen nahenden Konflikt erkennen bzw. intervenieren? Welche Indikatoren helfen mir dabei, die Teilnehmer richtig zu lesen? Und auch ganz wichtig: wie bleibe ich als Moderator „Herr der Lage“? In der heutigen Episode gibt uns Project-Facilitator und Workshop-Experte Tobias Lienhard die passenden Techniken an die Hand, um adäquat zu reagieren und unseren Workshop dennoch ins Ziel zu bekommen.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


Sprungmarken

00:00Intro 01:46Bitte einmal im Boden versinken! 05:34Welche Störfaktoren gibt es? 08:49Was kann ich vermeiden & was nicht? 14:26Zeitpuffer einbauen für Störungen 18:47Wie reagiere ich in bestimmten Situationen? 23:05Der Widerwillige 29:23Weitere Frühindikatoren 34:44Kleingruppenphasen nutzen 28:54Verhaltensmuster & Expertise richtig einschätzen 41:36Wie gehe ich mit Gruppendynamiken um? 46:33Gibt es einen Stufenplan? 48:43Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann? 50:45Welche Kompetenzen sollte ich haben?

Relevante Links

Methoden:

Modell der Biostruktur: https://www.strategie-mentoring.de/biostrukturanalyse
DISG Modell: https://de.wikipedia.org/wiki/DISG
4-Ohren-Modell: https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat
Transaktionsanalyse: https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse

Weitere Podcasts zum Thema Workshops:


Weitere PPM-Infos


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#99 PM-Summit 2023 – Ein Blick hinter die Kulissen: das erwartet Sie! https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/pm-summit-2023/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/pm-summit-2023/#respond Tue, 19 Sep 2023 15:33:56 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4360 Unter dem Motto „Vernetzen, austauschen und lernen“ öffnet der PM-Summit 2023 – Change! seine Türen. Vom 28.09 – 29.09.2023 bietet das PMI Projektinteressierten die Gelegenheit, über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Projektumfeld zu diskutieren und wertvolle Erkenntnisse mitzunehmen. Hauptorganisator Patric Eid eröffnet uns in dieser Episode einen Blick hinter die Kulissen: er spricht über Herausforderungen […]

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Unter dem Motto „Vernetzen, austauschen und lernen“ öffnet der PM-Summit 2023 – Change! seine Türen. Vom 28.09 – 29.09.2023 bietet das PMI Projektinteressierten die Gelegenheit, über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Projektumfeld zu diskutieren und wertvolle Erkenntnisse mitzunehmen.

Hauptorganisator Patric Eid eröffnet uns in dieser Episode einen Blick hinter die Kulissen: er spricht über Herausforderungen und Learnings bei der Organisation des Events und gibt uns einen kleinen Vorgeschmack über Inhalte und das Programm.

Viel Spaß beim Reinhören!

Tina Ciotola

Interview mit Patric Eid

Patric Eid

Patric Eid ist seit 2013 selbstständiger Trainer, Berater und Agile Coach für Projektmanagement mit Schwerpunkten auf hybriden und agilem Projektmanagement, Scrum und Software-Trainings (u.a. Jira). Zuvor arbeitete er selbst in den Rollen Scrum Master, (agiler) Projektleiter und Software-Entwickler und lässt diese Erfahrungen in seine Beratungsmandate und Trainings mit einfließen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/patric-eid


Sprungmarken

00:00Intro 04:10Change: Thema des PM-Summits 23 06:52Die großen Themen 09:44Im Fokus: Austausch und Workshops 11:19Organisation: Umsetzung und Herausforderungen 22:35Der Programmüberblick 27:19Fazit

Relevante Links / Downloads

Website PM-Summit 23: pm-summit.de


Weitere PPM-Infos

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#97 Risikoworkshop: wertvolle Tipps zur Umsetzung https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/risikoworkshop/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/risikoworkshop/#respond Tue, 22 Aug 2023 06:30:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4343 Risiken zu managen erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Projektziele zu erreichen. Der Risikoworkshop liefert hier die entsprechende Plattform: Er bringt alle relevanten Teilnehmer an einen Tisch, um potentielle Risiken zu analysieren, Prioritäten zu setzen und entsprechende Maßnahmen festzuzurren. Maßnahmen, die allen Beteiligten helfen, die Risiken im Projektalltag im Auge zu behalten und rechtzeitig zu reagieren. Projektmanagement […]

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Risiken zu managen erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Projektziele zu erreichen. Der Risikoworkshop liefert hier die entsprechende Plattform: Er bringt alle relevanten Teilnehmer an einen Tisch, um potentielle Risiken zu analysieren, Prioritäten zu setzen und entsprechende Maßnahmen festzuzurren. Maßnahmen, die allen Beteiligten helfen, die Risiken im Projektalltag im Auge zu behalten und rechtzeitig zu reagieren.

Projektmanagement und Workshop-Experte Tobias Lienhard erklärt uns in dieser Episode, auf was es in einem Risikoworkshop ankommt: wie sie ihn optimal vorbereiten und, auf was Sie bei der Durchführung achten sollten und wie Sie mit den Ergebnissen weiterarbeiten.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


Sprungmarken

00:00Intro 01:20Was ist das Wichtigste am Risikoworkshop? 03:37Wer sollte am Meeting teilnehmen? 04:51Wann kommt der Risikoworkshop? 05:50Unterschied Risikoworkshop vs. Premortem-Analyse 06:26Überblick: Aufbau und Vorbereitung 09:52Einzelne Schritte eines Risikoworkshops 10:45Ishikawa – das Fischgrätenmodell

17:22Risiken bewerten – KPIs & Schätzverfahren

24:10Maßnahmen ableiten und definieren 28:02Tasks pro Risiko

30:02Der Abschluss & das Update

00:00Risiken im Projektalltag 37:37Weitere Tools 39:39Begrüsse Bedenkenträger 41:45Fazit

Relevante Links

Methoden:

Ishikawa Methode / Fischgrätenmodell:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ursache-Wirkungs-Diagramm
FMEA oder Auswirkungsmethode:
https://de.wikipedia.org/wiki/FMEA
Kreative Triz-Methode:
https://de.wikipedia.org/wiki/TRIZ

Weitere Podcasts zum Thema Workshops:


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