Projektmanagement Methoden Archives - Podcast Projektmanagement & PMO https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/category/projektmanagement-methoden/ TPG The Project Group Wed, 15 Jan 2025 10:40:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.7 #130 Stakeholder-Magic: Der Schlüssel zum Projekterfolg https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stakeholder-magic/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stakeholder-magic/#respond Tue, 14 Jan 2025 07:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4935 Ein solides Stakeholdermanagement ist entscheidend für den Projekterfolg: es hilft, die Interessen, Bedürfnisse und potenziellen Konflikte der verschiedenen Beteiligten frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Kurz: durch den aktiven Dialog mit Stakeholdern können Risiken minimiert, Probleme frühzeitig gelöst und die Akzeptanz sowie das Engagement für das Projekt gefördert werden. Doch welche Schritte sind dafür nötig? […]

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Ein solides Stakeholdermanagement ist entscheidend für den Projekterfolg: es hilft, die Interessen, Bedürfnisse und potenziellen Konflikte der verschiedenen Beteiligten frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Kurz: durch den aktiven Dialog mit Stakeholdern können Risiken minimiert, Probleme frühzeitig gelöst und die Akzeptanz sowie das Engagement für das Projekt gefördert werden.

Doch welche Schritte sind dafür nötig? Wie wähle ich die Stakeholder aus und hole sie dauerhaft an Bord? Diese Fragen stelle ich heute Projektexperte und Stakeholder-Flüsterer Tobias Lienhard. Mit seinem Trainings-Modul „Stakeholder-Magic“ unterstützt er Projektschaffende dabei, gemeinsam mit ihren Stakeholdern Projekte erfolgreich ins Ziel zu bringen.

🎙Viel Spaß beim Hören UND Umsetzen!

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Und noch eine Bitte zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast mit 5 Sternen Bewerten und in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen. Vielen Dank!


Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


Sprungmarken

00:00Intro 01:30Ohne Stakeholder kein Projekterfolg 04:19Typische Stolperfallen 10:51Wie oft sollten Sie kommunizieren? 12:17Die 4 Schritte im Stakeholderprozess 16:57Tipp für Schritt 1: Das 3-schichtige Pestel-Modell 25:15Tipp für Schritt 2: Macht und Motivation 28:40Erhöht die Trefferquote: Zuordnung nach Farben 43:04Tipps für Schritt 3: Auf gutes Pairing achten 49:18Fazit 35:05Schritt 4: Wie bleiben Sie dran? 51:36Downloads & Tipps für Weiterbildung

Relevante Links / Downloads

Hier zum nächsten „Stakeholder-Magic“ Training von Tobias Lienhard anmelden: https://leanheart-workshops.com/stakeholdermagic/

Pestel-Analyse: https://studyflix.de/wirtschaft/pestel-analyse-1715

Buchempfehlungen zur Biostruktur-Lehre:

  • „Sei Du selbst, sonst geht`s dir dreckig“, Ralf China & Juergen Schoemen
  • „Evolution der Persönlichkeit“, Juergen Schoemen

Website: https://structogram.de/de/methode

Laden Sie sich hier das PDF „Umfeld- und Stakeholderanalyse” kostenlos runter!

Zusammenfassung Podcast: Stakeholder-Magic – Der Schlüssel zum Projekterfolg

Erfolgreiches Projektmanagement ist weit mehr als das Einhalten von Budgets und Deadlines. Es lebt von den Menschen, die beteiligt sind – den Stakeholdern. Egal, ob es um Ihr Team, externe Partner oder andere Interessengruppen geht, das richtige Stakeholder-Management entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts.

Stakeholder-Management ist die Kunst, individuelle Interessen, Motivationen und Einflüsse zu erkennen und gezielt zu nutzen.

In dieser Zusammenfassung lesen Sie die wichtigsten Aussagen aus dem Podcast „Stakeholder-Magic: Der Schlüssel zum Projekterfolg“ mit dem Project-Facilitator und Stakeholder-Experte Tobias Lienhard.

1. Stakeholder identifizieren

Der erste und entscheidende Schritt im Stakeholder-Management ist das Identifizieren der relevanten Akteure. Doch es ist mehr als eine einfache Liste und eher vergleichbar wie eine Safari – Sie müssen alle potenziellen Stakeholder abklopfen, von den offensichtlichen Entscheidungsträgern bis hin zu stillen Mitlesern, die oft übersehen werden.“ Denken Sie dabei an interne Akteure wie Teammitglieder oder Führungskräfte sowie externe Stakeholder wie Kunden, Lieferanten oder Behörden.

Beispiel:
Ein Projektleiter, der in der Hälfte seines Projekts feststellt, dass er eine wichtige Abteilung übersehen hat, wird mit Verzögerungen und Konflikten konfrontiert. Stellen Sie sich vor, Sie starten mit einem Segelboot und Ihre Crew steht am Ufer – das Projekt kann nur scheitern.

Tipps:

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine gründliche Bestandsaufnahme.
  • Erstellen Sie eine dynamische Stakeholder-Liste und aktualisieren Sie sie regelmäßig.
  • Nutzen Sie Workshop-Formate, um Stakeholder gemeinsam mit Ihrem Team zu identifizieren.

2. Stakeholder analysieren

Nach der Identifikation folgt die Analyse. Hier geht es darum, zu verstehen, welche Interessen, Machtpositionen und Motivationen Ihre Stakeholder haben. Nutzen Sie die klassische Stakeholder-Matrix, die Macht und Interesse in Beziehung setzt. Darüber hinaus sollten Sie auch die individuellen Verhaltensmuster der Stakeholder berücksichtigen.

Das Bio-Struktur-Modell als Beispiel:

  • Grün-orientierte Stakeholder sind beziehungsorientiert und suchen Harmonie. Sie wollen ein Teil des Teams sein und schätzen persönlichen Austausch.
  • Rot-orientierte Stakeholder streben nach Dominanz und Status. Sie schätzen Anerkennung und schnelle Ergebnisse.
  • Blau-orientierte Stakeholder legen Wert auf Fakten und Details. Sie bevorzugen strukturierte Kommunikation und klare Daten.

Beispiel:
Ein grüner Stakeholder fühlt sich durch persönliche Gespräche wertgeschätzt und engagiert sich stärker im Projekt. Ein roter Stakeholder, der in Meetings nicht ausreichend Anerkennung erhält, könnte dagegen demotiviert sein und Widerstand leisten.

Tipps:

  • Ergänzen Sie die klassische Stakeholder-Matrix um eine Analyse persönlicher Motivationen.
  • Berücksichtigen Sie sowohl formale Hierarchien als auch informelle Netzwerke.
  • Arbeiten Sie eng mit Ihrem Team zusammen, um verschiedene Perspektiven auf Stakeholder zu integrieren.

3. Stakeholder einbinden

Stakeholder möchten nicht nur informiert, sondern aktiv eingebunden werden. Das ist der entscheidende Schritt, um Vertrauen und Engagement aufzubauen. Jeder Stakeholder-Typ benötigt dabei eine individuelle Ansprache:

  • Grün-orientierte Stakeholder schätzen regelmäßige persönliche Treffen, in denen sie ihre Meinung einbringen können.
  • Rot-orientierte Stakeholder sollten in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und durch sichtbare Anerkennung motiviert werden.
  • Blau-orientierte Stakeholder bevorzugen detaillierte Berichte und präzise Antworten auf ihre Fragen.

Beispiel:
Ein Projektleiter berichtete von einem roten Stakeholder, der nur dann zufrieden war, wenn er in Meetings die Führung übernehmen durfte. Indem er diesem Stakeholder eine Präsentation anvertraute, konnte er dessen Unterstützung langfristig sichern.

Tipps:

  • Entwickeln Sie eine individuelle Einbindungsstrategie für jede Stakeholder-Gruppe.
  • Vermeiden Sie eine „Gießkannen-Kommunikation“, die alle Stakeholder über einen Kamm schert.
  • Nutzen Sie die Stärken Ihres Teams: Passen Sie die Ansprechpartner für Stakeholder an deren Persönlichkeit an.

4. Stakeholder pflegen

Stakeholder-Management endet nicht nach dem Kick-off-Meeting. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der Aufmerksamkeit und Pflege erfordert. Es ist vergleichbar mit Beziehungsarbeit: Eine Beziehung funktioniert nur, wenn Sie regelmäßig in sie investieren.

Beispiel:
Ein motivierter Stakeholder kann durch mangelnde Kommunikation schnell das Interesse verlieren. Indem Sie regelmäßig Updates teilen und Feedback einholen, halten Sie ihn engagiert.

Tipps:

  • Halten Sie regelmäßige Einzelgespräche und Status-Meetings ab.
  • Stimmen Sie Ihre Kommunikation auf aktuelle Entwicklungen und Bedürfnisse ab.
  • Bleiben Sie flexibel, um auf Veränderungen in Interessen oder Motivationen reagieren zu können.

Fazit

Stakeholder-Management ist keine Kür, sondern Pflicht. Es ist der Schlüssel, um Projekte erfolgreich und konfliktfrei umzusetzen. Denn Projektmanagement lebt von Menschen, nicht von Methoden. Je besser Sie die Bedürfnisse, Motivationen und Machtstrukturen Ihrer Stakeholder verstehen, desto besser können Sie sie für Ihr Projekt gewinnen.

Machen Sie Stakeholder-Management zur Grundlage Ihres Projekterfolgs – und lassen Sie uns wissen, welche Tipps und Strategien Sie bereits angewendet haben. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! 🚀


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#128 Gemeinsame Werte als Erfolgsfaktor im Projekt https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/werte-als-erfolgsfaktor/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/werte-als-erfolgsfaktor/#respond Tue, 17 Dec 2024 11:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4870 Angesichts der aktuellen Lage heißt es auch für Projektteams, möglichst effizient zusammenzuarbeiten. Was dabei aber leider oft übersehen wird: es kommt dabei nicht nur auf Prozesse und Technik an, sondern vor allem auch auf die gemeinsame Basis, auf der das Team zusammenarbeitet: die Werte. Gemeinsame Werte sind die Grundlage für Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt in […]

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Angesichts der aktuellen Lage heißt es auch für Projektteams, möglichst effizient zusammenzuarbeiten. Was dabei aber leider oft übersehen wird: es kommt dabei nicht nur auf Prozesse und Technik an, sondern vor allem auch auf die gemeinsame Basis, auf der das Team zusammenarbeitet: die Werte. Gemeinsame Werte sind die Grundlage für Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt in jedem Team. Sie helfen, Konflikte zu minimieren, das Engagement zu steigern und sorgen dafür, dass alle an einem Strang ziehen.

Doch wie schafft man es, ein solches Wertesystem im Team zu etablieren? Und wie gelingt es, diese Werte in den Arbeitsalltag zu integrieren? Um diese Fragen zu beantworten, habe ich heute Dr. Andrea Maria Bokler eingeladen. Andrea unterstützt Führungskräfte und Entscheider:innen erfolgreich dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und mehr Wirkung zu erzielen – unter anderen mit einem ganzen Werkzeugkasten effektiver Methoden. Eine davon hat sie heute mit im Gepäck, mit der wir unser Team zu einem echten Dream-Team entwickeln können.

🎙Viel Spaß beim Zuhören!

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Und noch eine Bitte zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast mit 5 Sternen Bewerten und in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen. Vielen Dank!


Tina Ciotola


Mit Dr. Andrea Maria Bokler

Dr. Andrea Maria Bokler der Leuphana Universität Lüneburg und studierte Sozialökonomie sowie Betriebswirtschaft in Hamburg, Würzburg und Sheffield (UK) mit Schwerpunkten in Personal/Organisation, Medien und neuen Produktionskonzepten. Bis 2009 war sie als Senior Consultant in der Beratung mittelständischer Firmen und DAX-Unternehmen tätig, wo sie operative Change-Konzepte entwickelte und verantwortete. Seit 2010 unterstützt sie mit ihrem Unternehmen ANDREA-MARIA Geschäftsführer und Führungskräfte dabei, durch unkonventionelle Strategien ein werteorientiertes Miteinander zu schaffen und Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/ambokler


Sprungmarken

00:00Intro 01:39Machen Werte den Unterschied? 02:29Was sind Werte eigentlich? 03:14Welche Werte unterstützen die Projektarbeit? 04:54Wie ist der Status Quo in Unternehmen aktuell? 06:02Beispiel 07:32Wann erfolgt der Werte-Check im Projektalltag? 08:44Typische Herausforderungen 11:19Lassen sich unterschiedliche Wertesysteme kombinieren? 14:00Bestimmen Werte die Teamzusammensetzung? 15:20So bildest du ein Dream-Team (Anleitung) 25:04Warum die Unterscheidung sichtbar vs. unsichtbar? 26:20AHA-Momente aus der Praxis 28:40Abschluss der Übung 30:33Was ist die Rolle der Führungskraft? 34:16Wie starte ich los? 36:51Fazit

Relevante Links / Downloads

Kurzanleitung: https://andrea-maria.com/Dreamteam

Blogartikel: https://andrea-maria.com/durch-werte-zum-dream-team/

Überblick über den Praxisleitfaden „Get Connected“: https://andrea-maria.com/get-connected-rezension/

Praxisleitfaden als PDF zum Download:
https://andrea-maria.com/wp-content/uploads/2023/10/Get-Connected_Andrea-Maria-Bokler-Deutsch.pdf

Linkedin-Post einer Anwenderin: https://www.linkedin.com/posts/deblina-roy-consulting_leadershipskills-leadershipcoaching-leadership-activity-7080453573511139328-RCyX/

Der Unterschied von Werten und Überzeugungen: https://www.valuescentre.com/blog/values-vs-beliefs


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Zusammenfassung Podcast: Werte als Erfolgsfaktor in Projektteams: Ein Tutorial

In vielen Teams liegt der Fokus auf Zielen, Prozessen und Effizienz. Doch was oft vernachlässigt wird: Gemeinsam gelebte Werte. Sie sind das unsichtbare Fundament, auf dem Vertrauen, Respekt und eine starke Zusammenarbeit entstehen. Ohne gemeinsame Werte fehlt dem Team der innere Zusammenhalt, der für Motivation und effektive Kommunikation sorgt. Dieser Artikel fasst das aktuelle Podcast-Gespräch mit Dr. Andrea Maria Bokler zusammen. Sie erfahren, wie Sie Werte im Team etablieren, diese in den Alltag integrieren und damit den Erfolg beschleunigen.

1. Warum Werte entscheidend sind 

Werte schaffen einen gemeinsamen Nenner im Team. Sie definieren, was wirklich wichtig ist – sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich. Gemeinsame Werte geben Orientierung, schaffen ein starkes Gemeinschaftsgefühl und erleichtern Entscheidungsprozesse. Ohne diesen Konsens entstehen Konflikte, Unklarheiten und Reibungsverluste. Ein Team, das sich seiner Werte bewusst ist, arbeitet zielgerichteter, harmonischer und motivierter.

Ein weiterer Aspekt: Werte steigern das Vertrauen innerhalb des Teams. Vertrauen wiederum ist der Katalysator, der Abläufe beschleunigt und das Risiko von Missverständnissen minimiert. Ein Team, das seinen Kernwerten treu bleibt, zeigt Stabilität – auch in stürmischen Projektphasen. Doch es reicht nicht, Werte nur festzulegen – sie müssen aktiv gelebt und regelmäßig überprüft werden.

Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Werte den Projekterfolg beschleunigen. Ohne gemeinsame Werte leidet die Zusammenarbeit.

2. Welche Werte braucht ein Team?

Werte lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Ergebnisorientierte Werte: Dazu gehören Exzellenz, Qualität, kontinuierliche Verbesserung und Innovationsfähigkeit. Diese Werte richten das Team auf das Ziel aus und sorgen dafür, dass die Arbeitsergebnisse stimmen.
  • Miteinander-Werte: Teamarbeit, Vertrauen, Respekt, Offenheit und Kommunikation fallen in diese Kategorie. Sie beeinflussen, wie das Team zusammenarbeitet und miteinander umgeht.

Ein gesundes Gleichgewicht beider Kategorien ist entscheidend. Fehlt es an Ergebnisorientierung, stagniert das Projekt. Fehlen Werte des Miteinanders, leidet der Teamgeist, und die Motivation sinkt. Beide Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden.

Beispiel: Ein Team, das Exzellenz als Wert festlegt, aber Teamarbeit vernachlässigt, wird langfristig nicht effizient sein. Werte sollten daher ausgewogen und klar definiert sein.

Ein weiterer Punkt: Persönliche und Teamwerte unterscheiden sich häufig. Während persönliche Werte sehr individuell sind, können sich Teamwerte auf das konzentrieren, was für die aktuelle Zusammenarbeit wichtig ist. Der Schlüssel liegt darin, Gemeinsamkeiten zu finden und Unterschiede zu respektieren.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Teamwerte nicht einseitig sind. Eine gute Balance zwischen Fachlichkeit und Miteinander macht den Unterschied.

3. Der Weg zur Wertefindung: Die Dreamteam-Übung

Mit dieser Methode können Sie Werte im Team bewusst machen und gemeinschaftlich definieren. Wertearbeit ist ein Prozess, der mit Reflexion und Austausch beginnt. So funktioniert die Dreamteam-Übung Schritt für Schritt:

  1. Erinnerung: Jedes Teammitglied denkt an eine Situation, in der es Teil eines „Dreamteams“ war. Was war damals gegeben? Welche Werte waren sichtbar und spürbar? War es Vertrauen, Klarheit, Freude oder Zusammenhalt?
  2. Aufschreiben: Jedes Erlebnis wird in Stichpunkten auf einzelne Post-its notiert. Jeder Wert oder Faktor kommt auf ein eigenes Post-it, um später sortiert werden zu können.
  3. Austausch: Die Teammitglieder tauschen sich zuerst zu zweit, dann in Gruppen aus. Dabei erzählen sie von ihren Erfahrungen und Werten, die das Dreamteam ausgezeichnet haben.
  4. Sichtbarmachen: Alle Post-its werden auf einer Wand gesammelt. Dabei wird zwischen sichtbaren Werten (z.B. Zusammenarbeit, regelmäßiger Austausch) und unsichtbaren Werten (z.B. Vertrauen, Respekt) unterschieden.
  5. Reflexion: Was wird sichtbar? Welche Werte kommen häufig vor? Was bedeutet das für die Zusammenarbeit im aktuellen Team? Welche neuen Werte könnten wichtig werden?

Diese Übung erzeugt eine inspirierende Energie und schafft Klarheit darüber, was dem Team wirklich wichtig ist. Sie bietet zudem Raum für positive Geschichten und fördert das Vertrauen unter den Teammitgliedern. Interessanterweise zeigt sich oft, dass die meisten Werte unter der Oberfläche, also „unsichtbar“, liegen – wie Vertrauen, Respekt oder Konfliktfähigkeit.

Tipp: Die Dreamteam-Übung bringt Energie ins Team und schafft Klarheit darüber, was allen wichtig ist. Sie ist ideal für den Start eines Projekts oder zur Teamentwicklung.

4. Die Herausforderungen bei der Wertearbeit

Wertearbeit ist nicht immer einfach. Ein häufiger Stolperstein ist, dass Werte im Team unterschiedlich stark ausgeprägt sind oder gar widersprüchlich wirken. Wenn dies nicht erkannt und bewusst gemacht wird, kann es zu Konflikten und Missverständnissen kommen.

Beispiel aus der Praxis: In einem Unternehmen wählte ein Team den Wert „Harmonie“ als zentralen Leitwert. Harmonie sollte den Zusammenhalt stärken, doch in der Praxis zeigte sich schnell, dass Konflikte unausgesprochen blieben. Die Teammitglieder wollten Auseinandersetzungen vermeiden, was dazu führte, dass Probleme ignoriert wurden und schwelende Spannungen entstanden.

Lösung: Harmonie allein reicht nicht. Sie muss von Konfliktfähigkeit begleitet werden. Ein harmonisches Team ist in der Lage, Konflikte offen und konstruktiv auszutragen. Nur so können Probleme gelöst und Beziehungen gestärkt werden.

Ein weiteres Hindernis kann auftreten, wenn die Werte des Projektteams nicht zu den Zielen oder zur Unternehmenskultur passen. Hier hilft ein offener Dialog, um Klarheit zu schaffen und mögliche Anpassungen vorzunehmen.

Tipp: Erkennen Sie Wertekonflikte frühzeitig und fördern Sie die Konfliktfähigkeit im Team. Werte sollten nicht zu unreflektierter Harmonie führen, sondern produktive Zusammenarbeit ermöglichen.

5. Werte im Alltag lebendig halten

Gemeinsame Werte sind nur dann hilfreich, wenn sie konsequent in den Arbeitsalltag integriert werden. Ohne bewusste Umsetzung bleiben sie leere Worte. Hier sind einige Ansätze, um Werte lebendig zu halten:

  • Regelmäßige Checks: Fragen Sie am Ende der Woche oder nach Meilensteinen: „Haben wir auf unsere Werte eingezahlt?“ Was lief gut, und wo gibt es Verbesserungsbedarf?
  • Vorbilder sein: Projektleiter und Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle. Sie sind die Vorbilder, die die Werte aktiv vorleben. Nur wenn die Werte im Verhalten der Führung sichtbar sind, werden sie auch von anderen übernommen.
  • Feedbackrunden: Regelmäßiges Feedback hilft, Werte im Team zu reflektieren und anzupassen. Sind die Werte noch relevant? Lebt das Team sie? Wo gibt es Nachholbedarf?
  • Konflikte bewusst lösen: Wenn Teammitglieder auf Werten bestehen, die nicht erfüllt werden, entstehen Konflikte. Oft sind diese Konflikte ein Zeichen dafür, dass Werte unbewusst verletzt wurden. Hier gilt es, klar zu kommunizieren und Werte im Dialog zu stärken.

Beispiel aus der Praxis: Ein Team wählte „Harmonie“ als zentralen Wert, stellte jedoch fest, dass fehlende Konfliktfähigkeit dazu führte, dass Probleme unausgesprochen blieben. Das Team musste lernen, dass Harmonie nur funktioniert, wenn sie von Konfliktfähigkeit begleitet wird.

Tipp: Gelebte Werte lassen sich messen: Spürt das Team mehr Vertrauen, Klarheit und Energie? Werte sind sichtbar in der Art und Weise, wie Teams kommunizieren, zusammenarbeiten und Herausforderungen bewältigen.

Fazit

Werte sind der Katalysator für erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie schaffen Klarheit, Zusammenhalt und beschleunigen den Erfolg eines Teams. Starten Sie mit der Dreamteam-Übung, um Werte bewusst zu machen, und lassen Sie sie anschließend im Alltag lebendig werden. Denn wenn Werte stimmen, läuft es einfach besser.

Zusätzliche Erkenntnis: Werte schaffen Einheit in der Vielfalt. Unterschiede in Überzeugungen und Vorgehensweisen führen oft zu Reibungen. Doch wenn ein gemeinsamer Wert erkannt wird, entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ein Team kann unterschiedlich arbeiten, aber auf derselben Wertebasis vereint sein.

Tipp zum Schluss: Beginnen Sie heute bei sich selbst. Welche Werte sind Ihnen persönlich wichtig? Wenn Sie es wissen, können Sie Ihr Team gezielt führen und inspirieren. Anleitungen dazu finden Sie in den Shownotes!

Haben Sie die Dreamteam-Übung schon ausprobiert? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!


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#123 Wissensmanagement in modernen Organisationen (Buch-Tipp) https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/wissensmanagement-buchtipp/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/wissensmanagement-buchtipp/#respond Tue, 08 Oct 2024 13:30:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4781 In einer Welt, in der sich Technologien rasant entwickeln, Informationen in riesigen Mengen auf uns einströmen und Unternehmen global agieren, ist es entscheidend, Wissen nicht nur zu sammeln, sondern auch effektiv zu nutzen. In der heutigen Episode schauen wir gemeinsam mit Dr. Florian Offergelt auf das Thema Wissensmanagement und das jüngst erschienene Buch „Wissensmanagement in […]

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In einer Welt, in der sich Technologien rasant entwickeln, Informationen in riesigen Mengen auf uns einströmen und Unternehmen global agieren, ist es entscheidend, Wissen nicht nur zu sammeln, sondern auch effektiv zu nutzen.

In der heutigen Episode schauen wir gemeinsam mit Dr. Florian Offergelt auf das Thema Wissensmanagement und das jüngst erschienene Buch „Wissensmanagement in modernen Organisationen“. Darin haben die drei Herausgeber, Florian Offergelt, Sebastian Hofreiter und Thomas Steiner, die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung gesammelt und liefern im zweiten Teil auch noch Beispiele aus der Praxis. Eins wird klar: Wissensmanagement ist wichtiger denn je.

✅ Hören Sie am besten gleich rein und erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Unternehmen Wissen besser managen und vor allem, warum sich der Aufwand lohnt! 🎙

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Und noch eine Bitte zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast mit 5 Sternen Bewerten und in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen. Vielen Dank!

Tina Ciotola


Mit Dr. Florian Offergelt

Dr. Florian Offergelt ist Professor für Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie am Hochschulinstitut Schaffhausen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Themen (schädliche) Führung, Organisationsentwicklung und Wissensmanagement in Organisationen. Neben seiner Professur ist er Partner und Mitgründer von quantics plus, einer international tätigen Unternehmensberatung mit Standorten in München und Wittibreut. In dieser Funktion bringt er seine wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis ein und unterstützt Unternehmen dabei, zukunftsfähige Strategien zu entwickeln, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg sichern, sondern auch soziale Verantwortung nachhaltig integrieren

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/florianoffergelt


Sprungmarken

00:00Intro 03:35Warum ist Wissensmanagement wichtiger denn je? 07:14Der Vorteil moderner Organisationen 09:52Wie wird aktuell mit Wissensmgt. umgegangen? 13:34Die Kernthemen des Buches 17:34Neue Erkenntnisse aus der Forschung 21:22Kann man heute überhaupt noch Wissen managen? 25:20Wer managed das Wissen im Unternehmen? 30:19Die Rolle der KI im Wissensmanagement 33:14Knowledge Sharing – Wie gehe ich vor 37:19Wieviel Wissen gebe ich weiter? 40:03Knowledge Hiding – wie gehe ich damit um? 43:28Treffpunkte schaffen für den Austausch 55:32Ausblick

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#111 Projektmarketing – damit pushen Sie den Projekterfolg! https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmarketing/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmarketing/#comments Tue, 02 Apr 2024 07:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4507 Sie kennen das sicher aus Ihrem Projektalltag: die Energie fließt in erster Linie in die Anforderungen des Projektes und seine Umsetzung durch passende Ressourcen. Dabei bekommt das Umfeld oft überhaupt nicht mit, was in dem Projekt läuft und warum. Und das hat seinen Preis. Denn je knapper die Ressourcensituation, desto stärker stehen die Projekte im […]

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Sie kennen das sicher aus Ihrem Projektalltag: die Energie fließt in erster Linie in die Anforderungen des Projektes und seine Umsetzung durch passende Ressourcen. Dabei bekommt das Umfeld oft überhaupt nicht mit, was in dem Projekt läuft und warum. Und das hat seinen Preis.

Denn je knapper die Ressourcensituation, desto stärker stehen die Projekte im Wettbewerb zueinander. Da kann es dann für das eigene Projekt heißen: bitte hintenanstellen. Doch wie sorgen Sie dafür, dass Sie und Ihr Projekt auch gehört werden? Richtig, das Zauberwort heißt Projektmarketing!

In der heutigen Episode spreche ich mit Projekt- und Marketingexperte Michael Schenkel darüber, warum Projektmarketing so ein wichtiger Hebel für den Projekterfolg ist, wer dafür zuständig ist und wie Sie in der Rolle des Projektbotschafters glänzen können. Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Michael Schenkel

Michael Schenkel ist Head of Marketing bei t2informatik. Er bloggt gerne über Marketing, Projektmanagement und Requirements Engineering. Und er freut sich sicher, wenn Sie ihn auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen treffen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/michael-schenkel


Sprungmarken

00:00Intro 01:30Was ist Projektmarketing eigentlich? 05:12Was leistet Projektmarketing? 09:01Braucht Projektmarketing eine eigene Bühne? 10:47Wie kann ich Projektmarketing umsetzen? 14:50Die Rolle des Projektbotschafters 20:12Projektmarketing ist keine Werbung 24:34Wo ist Projektmarketing angesiedelt? 26:33Unterschied zu Projektkommunikation 29:22Stakholdermanagement als Kernelement 31:45Wie takte ich meine Kommunikation? 39:12Buchempfehlungen zum Thema Marketing

Relevante Links / Downloads

Das im Podcast angesprochene Modell: Kano-Modell – Wikipedia

Bücher von Jonah Berger: Books | Jonah Berger

Passend dazu zwei weitere Folgen aus unserem Podcast: Changemanagement-Tipps: So holen Sie Ihre Stakeholder an Bord! (theprojectgroup.com)
Changemanagement: so gelingt Veränderung im Unternehmen (theprojectgroup.com)

Der Blog von Michael Schenkel / t2informatik: Menschen, Projekte, Softwareentwicklung – Blog – t2informatik


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#104 Wie Sie mit Störfaktoren in Workshops umgehen https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stoerfaktoren-in-workshops/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/stoerfaktoren-in-workshops/#respond Tue, 28 Nov 2023 11:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4423 Um einen Workshop erfolgreich durchzuführen und die Teilnehmer so optimal wie möglich auf die Reise mitzunehmen gibt es ein paar wesentliche Erfolgsfaktoren, wie z.B. eine ordentliche Vorbereitung, der passenden Ablauf, Pausen, oder eine solide Nachbereitung. Aber selbst wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat und mit guten Gefühl in den Workshop geht kann es passieren, dass […]

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Um einen Workshop erfolgreich durchzuführen und die Teilnehmer so optimal wie möglich auf die Reise mitzunehmen gibt es ein paar wesentliche Erfolgsfaktoren, wie z.B. eine ordentliche Vorbereitung, der passenden Ablauf, Pausen, oder eine solide Nachbereitung. Aber selbst wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat und mit guten Gefühl in den Workshop geht kann es passieren, dass Schwierigkeiten auftreten oder es zu Spannungen kommt.

Wie kann ich das verhindern und möglichst früh einen nahenden Konflikt erkennen bzw. intervenieren? Welche Indikatoren helfen mir dabei, die Teilnehmer richtig zu lesen? Und auch ganz wichtig: wie bleibe ich als Moderator „Herr der Lage“? In der heutigen Episode gibt uns Project-Facilitator und Workshop-Experte Tobias Lienhard die passenden Techniken an die Hand, um adäquat zu reagieren und unseren Workshop dennoch ins Ziel zu bekommen.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

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00:00Intro 01:46Bitte einmal im Boden versinken! 05:34Welche Störfaktoren gibt es? 08:49Was kann ich vermeiden & was nicht? 14:26Zeitpuffer einbauen für Störungen 18:47Wie reagiere ich in bestimmten Situationen? 23:05Der Widerwillige 29:23Weitere Frühindikatoren 34:44Kleingruppenphasen nutzen 28:54Verhaltensmuster & Expertise richtig einschätzen 41:36Wie gehe ich mit Gruppendynamiken um? 46:33Gibt es einen Stufenplan? 48:43Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann? 50:45Welche Kompetenzen sollte ich haben?

Relevante Links

Methoden:

Modell der Biostruktur: https://www.strategie-mentoring.de/biostrukturanalyse
DISG Modell: https://de.wikipedia.org/wiki/DISG
4-Ohren-Modell: https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat
Transaktionsanalyse: https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse

Weitere Podcasts zum Thema Workshops:


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#98 Projektmanagement verstehen – Buchtipp für Einsteiger https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmanagement-verstehen/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmanagement-verstehen/#respond Tue, 05 Sep 2023 06:30:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4338 Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema Projektmanagement – mal mit allgemeinem Fokus, mal spezifisch auf bestimmte Fragestellungen zugeschnitten. Doch nicht immer holen die Bücher uns da ab, wo wir gerade stehen. Genau aus diesem Grund haben sich die beiden Projektexperten Michaela und Matthias Flick dazu entschieden, das Angebot um ein Einsteiger- und Nachschlagewerk zu bereichern. […]

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Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema Projektmanagement – mal mit allgemeinem Fokus, mal spezifisch auf bestimmte Fragestellungen zugeschnitten. Doch nicht immer holen die Bücher uns da ab, wo wir gerade stehen. Genau aus diesem Grund haben sich die beiden Projektexperten Michaela und Matthias Flick dazu entschieden, das Angebot um ein Einsteiger- und Nachschlagewerk zu bereichern.

Ihr Buch mit dem Titel „Projektmanagement verstehen“ ist im letzten Monat im Haufe Verlag erschienen und liefert auf 225 Seiten die Quintessenz aus 45 Jahren nationaler und internationaler Projekterfahrung, Methodenwissen, und wertvollen Insights aus der Praxis. In diesem Podcast stellt uns die Autorin Michaela Flick Ihr Werk vor.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Michaela Flick

Michaela Flick ist seit mehr als 20 Jahren im Projektgeschäft tätig. Sie trainiert Fach- und Führungskräfte, unterstützt Projektteams national wie international und brennt auch als Autorin für ihre Herzensthemen Führung und Projektmanagement. Gemeinsam mit ihrem Mann Mathias hat sie 2023 das Buch „Projektmanagement verstehen. Praxisnahe Tipps für die Arbeit in Projekten“ im Haufe Verlag publiziert.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/michaela-flick/


Sprungmarken

00:00Intro 01:28Warum noch ein Buch? 05:03Was führt zu erfolgreichen Projekten? 04:51Wann kommt der Risikoworkshop? 06:18Warum klassisches Projektmanagement als Schwerpunkt? 09:13Tipps für PM-Einsteiger 12:39Ersetzt KI Methodenkompetenz? 16:26Teil 1: Klassische Methoden 20:10Teil 2: Agile und hybride Vorgehensweisen 24:23Warum pragmatisches Vorgehen das A und O ist 26:31Der agile Schieberegler 29:38Teil 3: Ganz wichtig – die Soft- bzw. Powerskills 00:00Risiken im Projektalltag 38:27Was kommt nach dem Buch? 42:27Fazit

Relevante Links

Der Link zum Buch:
https://shop.haufe.de/prod/projektmanagement-verstehen


Weitere PPM-Infos


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#97 Risikoworkshop: wertvolle Tipps zur Umsetzung https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/risikoworkshop/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/risikoworkshop/#respond Tue, 22 Aug 2023 06:30:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4343 Risiken zu managen erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Projektziele zu erreichen. Der Risikoworkshop liefert hier die entsprechende Plattform: Er bringt alle relevanten Teilnehmer an einen Tisch, um potentielle Risiken zu analysieren, Prioritäten zu setzen und entsprechende Maßnahmen festzuzurren. Maßnahmen, die allen Beteiligten helfen, die Risiken im Projektalltag im Auge zu behalten und rechtzeitig zu reagieren. Projektmanagement […]

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Risiken zu managen erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Projektziele zu erreichen. Der Risikoworkshop liefert hier die entsprechende Plattform: Er bringt alle relevanten Teilnehmer an einen Tisch, um potentielle Risiken zu analysieren, Prioritäten zu setzen und entsprechende Maßnahmen festzuzurren. Maßnahmen, die allen Beteiligten helfen, die Risiken im Projektalltag im Auge zu behalten und rechtzeitig zu reagieren.

Projektmanagement und Workshop-Experte Tobias Lienhard erklärt uns in dieser Episode, auf was es in einem Risikoworkshop ankommt: wie sie ihn optimal vorbereiten und, auf was Sie bei der Durchführung achten sollten und wie Sie mit den Ergebnissen weiterarbeiten.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


Sprungmarken

00:00Intro 01:20Was ist das Wichtigste am Risikoworkshop? 03:37Wer sollte am Meeting teilnehmen? 04:51Wann kommt der Risikoworkshop? 05:50Unterschied Risikoworkshop vs. Premortem-Analyse 06:26Überblick: Aufbau und Vorbereitung 09:52Einzelne Schritte eines Risikoworkshops 10:45Ishikawa – das Fischgrätenmodell

17:22Risiken bewerten – KPIs & Schätzverfahren

24:10Maßnahmen ableiten und definieren 28:02Tasks pro Risiko

30:02Der Abschluss & das Update

00:00Risiken im Projektalltag 37:37Weitere Tools 39:39Begrüsse Bedenkenträger 41:45Fazit

Relevante Links

Methoden:

Ishikawa Methode / Fischgrätenmodell:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ursache-Wirkungs-Diagramm
FMEA oder Auswirkungsmethode:
https://de.wikipedia.org/wiki/FMEA
Kreative Triz-Methode:
https://de.wikipedia.org/wiki/TRIZ

Weitere Podcasts zum Thema Workshops:


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#96 Liberating Structures (LS) in agilen Projekten – So setzen Sie den Methodenkoffer richtig ein! https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/liberating-structures-in-agilen-projekten/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/liberating-structures-in-agilen-projekten/#respond Tue, 08 Aug 2023 14:30:55 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4331 Liberating Structures sind extrem wirkungsvolle Ansätze, um die Zusammenarbeit in Teams zu verbessern und die Herausforderungen, die im Projekt auftauchen, gezielt und schrittweise zu bewältigen. Zum Beispiel durch zielführende Fragestellungen oder strukturierte Abfolgen. Besonders bei oft mühseligen agilen Transformationsprojekten können Liberating Structures helfen, den Weg erfolgreich bis zu Ende zu gehen –und die Motivation und […]

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Liberating Structures sind extrem wirkungsvolle Ansätze, um die Zusammenarbeit in Teams zu verbessern und die Herausforderungen, die im Projekt auftauchen, gezielt und schrittweise zu bewältigen. Zum Beispiel durch zielführende Fragestellungen oder strukturierte Abfolgen.

Besonders bei oft mühseligen agilen Transformationsprojekten können Liberating Structures helfen, den Weg erfolgreich bis zu Ende zu gehen –und die Motivation und Lebendigkeit im Team hochzuhalten. Wie das geht und wie wir die Mikrostrukturen im agilen Umfeld einsetzen können, beantwortet uns agile Coach und Liberating Structure Experte Daniel Steinhöfer.

Viel Spaß beim Reinhören!

Tina Ciotola

Im Interview: Daniel Steinhöfer

Daniel Steinhöfer ist agiler Coach und Trainer und Autor des gerade erscheinenden Buchs „Liberating Structures – Entscheidungsfindung revolutionieren“. Er sieht Liberating Structures als ideales Konzept, um im komplexen Umfeld zu wirken. Steinhöfer hat die ersten europäischen Liberating Structures Immersion Workshops mit ins Leben gerufen, und so geholfen, viele tausend Menschen für Liberating Structures zu begeistern.

Hier geht’s zum LinkedIn-Profil von Daniel Steinhöfer: https://www.linkedin.com/in/dasteinhoff/


00:00Intro 01:43Nutzen von Liberating Structures (LS) 03:19Grundthema: zu hohe Erwartungen 06:22Wann kommen LS ins Spiel? 07:50Wissen anzapfen: der Discovery & Action Dialogue 11:37Tipps zur Umsetzung 19:54Je früher desto besser 24:31Bedenken abfragen im Team – Ein Beispiel 28:01LS-Beispiel: Panarchy und die Teamebene 34:59Der Rhythmus von LS 39:57Fördern LS die psychologische Sicherheit? 44:40Literatur zu Liberating Structures 47:35Fazit

Shownotes


Deutsche Beschreibungen, Workshops, Community/User Groups: https://liberatingstructures.de/

Kostenlose App: https://liberatingstructures.app/

Buch“Liberating Structures – Entscheidungsfindung revolutionieren”: http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=26064042&medium=print

Hören Sie passend zum Thema „Liberating Structures“ auch:
https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/entscheidungsfindung-mit-liberating-structures/


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#93 Premortem-Analyse: Warum es sich lohnt, Projektabbrüche durchzuspielen https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/premortem-analyse/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/premortem-analyse/#comments Tue, 27 Jun 2023 15:00:25 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4299 Es klingt paradox und doch ist es so: Wer das Scheitern eines Projekts hypothetisch durchspielt, kann mit besseren Ergebnissen rechnen. Und zwar um ganze 30%. Das belegen Studien aus dem Jahre 1998. Nicht verwunderlich also, dass immer mehr Unternehmen die sogenannte “Premortem-Analyse” zu einem festen Bestandteil ihrer Prozesse gemacht haben. Doch was macht die Premortem-Analyse […]

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Es klingt paradox und doch ist es so: Wer das Scheitern eines Projekts hypothetisch durchspielt, kann mit besseren Ergebnissen rechnen. Und zwar um ganze 30%. Das belegen Studien aus dem Jahre 1998.

Nicht verwunderlich also, dass immer mehr Unternehmen die sogenannte “Premortem-Analyse” zu einem festen Bestandteil ihrer Prozesse gemacht haben. Doch was macht die Premortem-Analyse so wertvoll für den weiteren Projektverlauf, wen brauche ich dazu und wie führe ich eine solche Analyse durch?

Diese Fragen beantwortet uns heute Digital- und Agile-Experte Andreas Diehl. Als Berater und Coach unterstützt Andreas Unternehmen seit vielen Jahren bei der Einführung digitaler Technologien und selbstorganisierter Arbeitsprinzipien.

Viel Spaß beim Reinhören!

Tina Ciotola

Mit Andreas Diehl

Andreas Diehl ist Gründer #DNO und berät Unternehmen bei ihrer strategischen und organiosatorischen Entwicklung. Hin zu agilen Organisation, digitalen Operating und Geschäftsmodellen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/andreasdiehl/


Sprungmarken

00:00Intro 00:51Warum ist die Premortem-Analyse so wertvoll? 02:37Definition 03:51Funktioniert Premortem im agilen Kontext? 06:57Premortem mit der WOOP-Methode 10:22Kombination mit OKRs 12:19Wie halte ich die Motivation hoch? 16:21Beispiel Einführung ERP-Systems 19:06Wen lade ich ein? 20:57Wie lange dauert ein Premortem? 21:56Wann baue ich ein Premortem ein? 23:17Verbessert das Premortem die Fehlerkultur? 25:04Wie moderiere ich hier richtig? 28:02Premortem schlägt Postmortem 29:11Wenn es Widerstand gibt 33:00Einfach besser vorbereitet 35:27Was mache ich mit den Ergebnissen?

Relevante Links

Blogartikel Premortem-Analyse – von Andreas Diehl: https://digitaleneuordnung.de/blog/premortem/

Checkliste Premortem-Analyse: https://digitaleneuordnung.de/blog/premortem/#premortem-checkliste

Research:
(PDF) Back to the future: Temporal perspective in the explanation of events (researchgate.net)

Verwandtes Thema: So nutzen Sie Lessons Learned und Retrospektiven in Projekten richtig! (theprojectgroup.com)


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Ich freue mich über Fragen oder Feedback unter:

podcast@theprojectgroup.com

Tina Ciotola (TPG Marketing)

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#92 Meilenstein-Workshop: Die besten Praxis-Tipps für Ihre nächste Session! https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/meilensteinworkshop/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/meilensteinworkshop/#respond Tue, 13 Jun 2023 10:15:06 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=4281 Im Roadmap-Workshop geht es darum, Orientierung zu schaffen und die groben Etappen für ihr Projekt zu definieren. Im Meilensteinworkshop wird es dann konkret: die Ergebnisse wichtiger Arbeitspakete, Aufgaben oder Projektphasen werden als Meilensteine in der Zeitleiste des Projektplans festgehalten. Doch was genau gehört eigentlich in einen Meilenstein und was nicht? Wie granular sollte ich vorgehen? […]

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Im Roadmap-Workshop geht es darum, Orientierung zu schaffen und die groben Etappen für ihr Projekt zu definieren. Im Meilensteinworkshop wird es dann konkret: die Ergebnisse wichtiger Arbeitspakete, Aufgaben oder Projektphasen werden als Meilensteine in der Zeitleiste des Projektplans festgehalten.

Doch was genau gehört eigentlich in einen Meilenstein und was nicht? Wie granular sollte ich vorgehen? Und wie läuft der Workshop ab?

Im heutigen Podcast gibt uns Projektmanagement und Workshop-Experte Tobias Lienhard wertvolle Praxis-Tipps weiter. Wir sprechen darüber, wie Sie sich einen Meilensteinworkshop vorbereiten, auf was Sie bei der Durchführung achten sollten und was mit den Ergebnissen im Anschluss machen.

Viel Spaß beim Zuhören!

Tina Ciotola


Mit Tobias Lienhard

Tobias versteht es sehr erfolgreich, Projektleiter*Innen für ihre eigene Arbeit und ihr Projekt zu begeistern. Mit seinem Ansatz der ProjectFacilitation gelingt es ihm, schnell die richtigen Trigger auszulösen, sodass Dynamik und Kreativität auf die Projektmannschaft überspringen. Die Projektleiter*Innen und Projektteilnehmer spüren, wie der Projektfrust verfliegt und der Teamerfolg sich einstellt.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
https://www.linkedin.com/in/tobias-lienhard-workshops/


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00:00Intro 02:59Meilenstein als Key Result 08:08Meilenstein Beispiel 13:42Wie weit plane ich voraus? 17:02Unterschied nahe vs.ferne Meilensteine 20:26Feier deine Meilensteine! 23:27Workshop-Ablauf 1 26:27Wie formuliere ich einen Meilenstein richtig? 32:49Workshop-Ablauf 2 36:58Workshop-Ablauf 3 39:45Do’s and dont’s 43:26Wie geht es weiter?

Relevante Links / Downloads

Visualisierung:
AI-Visualisierungstool: Midjourney
Stepladder technik: https://www.mindtools.com/pages/article/newTED_89.htm

Entscheidungs-Tools:
Fordek: https://de.wikipedia.org/wiki/FORDEC
KonsenT: https://www.soziokratie.org/elemente/konsent/
Delegation Poker: https://www.projektmagazin.de/methoden/delegation-poker

Kostenlose Worksheets zum Download:


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