KI-Einführung Archives - Podcast Projektmanagement & PMO https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/tag/ki-einfuehrung/ TPG The Project Group Mon, 21 Apr 2025 10:06:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.7 #137 So gelingt der KI-Start – Praxistipps für Ihr erstes KI-Projekt https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-start/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-start/#respond Tue, 22 Apr 2025 06:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=5052 Willkommen zu einer neuen Folge. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen fasziniert, aber auch verunsichert: Künstliche Intelligenz. Vor allem der Einstieg stellt die Unternehmen vor Herausforderungen: Brauchen wir wirklich erst perfekte Daten? Ist KI nur etwas für richtig große Unternehmen? Und wie vermeiden wir teure Fehlentscheidungen? Willkommen zur zweiten Folge unserer KI-Serie. […]

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Willkommen zu einer neuen Folge. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen fasziniert, aber auch verunsichert: Künstliche Intelligenz. Vor allem der Einstieg stellt die Unternehmen vor Herausforderungen: Brauchen wir wirklich erst perfekte Daten? Ist KI nur etwas für richtig große Unternehmen? Und wie vermeiden wir teure Fehlentscheidungen?

Willkommen zur zweiten Folge unserer KI-Serie. In der letzten Episode haben wir darüber gesprochen, wie Unternehmen den richtigen Einstieg in die KI-Welt finden – strategisch, realistisch und mit klarem Zielbild.

Heute gehen wir einen Schritt weiter: Wie gelingt der Sprung von der Idee zur Umsetzung? Was brauchen Unternehmen wirklich, um ihr erstes KI-Projekt erfolgreich zu starten? Und wie kann man typische Stolperfallen vermeiden?

Auch diesmal ist wieder Birgit Ströbel an meiner Seite – Business- und Transformations-Coach, die Unternehmen dabei begleitet, Künstliche Intelligenz sinnvoll und nachhaltig zu nutzen.Wir schauen auf konkrete Maßnahmen, interne Strukturen, erste Pilotprojekte und die Frage, wie man Teams und Führungskräfte mitnimmt, ohne zu überfordern.

Unbedingt Reinhören!

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Und noch eine Bitte zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast mit 5 Sternen Bewerten und in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen. Vielen Dank!


Tina Ciotola


Mit Birgit Ströbel

Birgit Ströbel begleitet Menschen und Organisationen dabei, sich für die Zukunft aufzustellen. Ihr Antrieb ist es, Menschen zu empowern, Veränderungen mitzugestalten und neue Wege zu beschreiten, um gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Als begeisterte Bergsteigerin kennt sie das Gefühl, wenn anspruchs–volle Ziele erreicht werden – diese Energie will sie freisetzen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/birgitstroebel


Sprungmarken

00:00Intro 02:30Schlüsselfaktor Kommunikation 03:49Welche Rollen braucht es für einen guten Start? 06:55Wie bereite ich das Team vor? 10:36Tipps zur Toolauswahl 12:12Welche Rolle spielen Führungskräfte dabei? 14:31Wie finde ich das richtige Pilotprojekt? 18:27KI-KPIs zur Erfolgsmessung 19:58In welchen Schritten läuft das Pilotprojekt ab? 23:21Wie halten Sie die Motivation aufrecht? 28:58Best Practices für unterschiedliche Formate 31:07Warum es so wichtig ist, KI zentral einzuführen 34:32Typische Fehler in der Umsetzung 36:09Diese Checkliste sollten Sie im Kopf behalten! 26:41Fazit: legen Sie los!

Relevante Links / Downloads

Podcast-Folge Teil 1: KI-Strategie entwickeln: So gelingt der Einstieg für Unternehmen: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-strategie/

Was kann KI im Projektmanagement: https://www.youtube.com/watch?v=sYIkZihSltk

Projektmanagement-Trends 2025: Wie KI, hybride Ansätze und smarte Planung Ihre Projekte revolutionieren werden: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmanagement-trends-2025/


Zusammenfassung Podcast: So gelingt der KI-Start – Praxistipps für Ihr erstes KI-Projekt

Viele Unternehmen wollen mit KI starten – aber wie gelingt der Sprung von der Idee zur Umsetzung?

In unserer aktuellen Podcastfolge habe ich mit Birgit Ströbel, Business- und Transformationscoach, genau darüber gesprochen. Sie begleitet Unternehmen auf dem Weg zu einer erfolgreichen und nachhaltigen KI-Nutzung – und bringt wertvolle Erfahrungen aus der Praxis mit. Gemeinsam sprechen wir über Denkfehler, konkrete Schritte und Erfolgsfaktoren, die sich wirklich bewährt haben.

In diesem Artikel fasse ich die wichtigsten Tipps für Sie zusammen – praxisnah, realistisch und direkt umsetzbar.

Kommunikation entscheidet

Ein zentraler Erfolgsfaktor für jede KI-Einführung ist die Kommunikation. KI ist für viele Mitarbeitende ein neues, mitunter verunsicherndes Thema. Deshalb reicht es nicht, ein Pilotprojekt anzukündigen. Unternehmen müssen erklären, warum sie KI nutzen wollen, wo sie zum Einsatz kommt und wie sich das auf die Arbeit auswirkt.

Kommunikation bedeutet in diesem Kontext nicht reine Informationsweitergabe. Es geht um echten Dialog, um das Aufnehmen von Sorgen und das Erklären der Chancen. Auch externe Kommunikation, etwa gegenüber Kund:innen, trägt zur Vertrauensbildung bei.

✅ Tipp:

  • Kommunikation muss begleiten, nicht nur ankündigen.
  • Klären Sie das „Warum“ und schaffen Sie Transparenz.
  • Sorgen Sie für offene Formate und Anlaufstellen für Fragen.

Die richtigen Rollen schaffen Klarheit

Eine gute KI-Einführung beginnt nicht mit Technik, sondern mit Rollen, Verantwortung und Struktur. Ein überschaubares, aber klares Setup hat sich bewährt. Benennen Sie eine verantwortliche Person auf Leitungsebene, die das Thema strategisch verankert.

KI-Scouts sind Mitarbeitende aus verschiedenen Fachabteilungen, die geschult werden, um Potenziale zu erkennen und Pilotideen mitzugestalten. Sie übersetzen zwischen Fachlichkeit und Technik – eine wertvolle Brückenfunktion. Die IT oder externe Partner sichern die technische Machbarkeit. Auch der Datenschutzbeauftragte sollte früh eingebunden werden.

✅ Tipp:

  • Setzen Sie auf ein schlankes, klares Setup.
  • Definieren Sie Rollen für Strategie, Technik, Fachabteilungen und Kommunikation.
  • Nutzen Sie bestehende Strukturen wie den Datenschutzbeauftragten.

Das Team vorbereiten – ohne zu überfordern

Wer die Belegschaft nicht mitnimmt, riskiert Blockaden. Vorbereitung bedeutet mehr als eine Kick-off-Mail. Es geht um kontinuierliche Aufklärung auf Augenhöhe. Formate wie Einführungssessions, Mini-Trainings oder „Frag-mich-alles“-Runden schaffen Raum für Fragen, Unsicherheiten und Inspiration.

Ziel ist, dass Mitarbeitende verstehen, was möglich ist – und wie sie selbst aktiv werden können. Dabei hilft ein zentraler Ort für Wissen, z. B. eine KI-Seite im Intranet mit Prompts, Tool-Tipps und Projektfortschritten.

✅ Tipp:

  • Schaffen Sie niederschwellige Formate zum Mitlernen.
  • Nutzen Sie interne Plattformen zur Verankerung.
  • Stellen Sie immer das Team – nicht das Tool – in den Mittelpunkt.

Toolauswahl: Bedarfsorientiert statt hypegetrieben

Die Frage nach dem „richtigen Tool“ kommt oft zu früh. Tools sind Mittel zum Zweck – aber welcher Zweck ist gemeint? Erst wenn klar ist, was verbessert werden soll, macht es Sinn, Tools zu evaluieren.

Projektteams können gemeinsam mit KI-Scouts und der IT prüfen, welche Tools zu den Prozessen passen. Oft helfen Erfahrungsberichte von Kolleg:innen. Der Austausch zwischen Teams ist ein unterschätzter Innovationsmotor.

✅ Tipp:

  • Erst das Ziel, dann das Tool.
  • Toolscreening ist Aufgabe des Projektteams, nicht nur der IT.
  • Nutzen Sie Erfahrungswissen aus dem eigenen Haus.

Führungskräfte müssen vorangehen

Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle. Sie prägen Kultur, Verhalten und Offenheit. Es reicht nicht, KI „von oben“ zu befühworten. Sie müssen selbst lernen, ausprobieren, Fragen zulassen.

Unsicherheiten gibt es auf allen Ebenen. Ein guter Einstieg: Die Führungsrunde mit ins Boot holen, Zielbilder diskutieren und Bedenken offen ansprechen. Wer als Führungskraft nicht blockiert, sondern offen mitgeht, motiviert auch das Team.

✅ Tipp:

  • Führung beginnt mit Haltung, nicht mit Fachwissen.
  • Schaffen Sie Raum für eigene Lernprozesse.
  • Zielbild und Verantwortung müssen klar sein.

Das richtige Pilotprojekt finden

Nicht jede Aufgabe eignet sich für den Start. Gute Pilotprojekte sind klein, machbar und wirkungsvoll. Wiederkehrende Aufgaben mit hohem Zeitaufwand, klarer Datenlage und realistischem Nutzen sind ideal.

Wichtig ist, dass der Pilot kein Mammutprojekt wird. Quick Wins schaffen Motivation und Sichtbarkeit.

✅ Tipp:

  • Wählen Sie ein Projekt mit erkennbarem Nutzen.
  • Kleine Schritte, große Signalwirkung.
  • Nutzen Sie vorhandene Daten und Prozesse.

Erfolgreiche Pilotprojekte gestalten

Damit ein Pilotprojekt nicht im Sand verläuft, braucht es eine strukturierte Herangehensweise. Birgit Ströbel empfiehlt vier Schritte:

  1. Ziel definieren: Welches konkrete Problem wollen wir lösen? Was ist der gewünschte Soll-Zustand?
  2. Prozess oder Datenlage analysieren: Wie läuft der Prozess aktuell? Welche Daten liegen vor? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?
  3. Umsetzung testen: Die KI-Lösung sollte in einem klar abgegrenzten Rahmen eingesetzt und ausprobiert werden – iterativ, mit Raum für Anpassung.
  4. Feedback sammeln & Learnings dokumentieren: Was hat funktioniert, was nicht? Welche Learnings lassen sich auf andere Bereiche übertragen?

Auch wenn das ursprüngliche Ziel nicht erreicht wird, entsteht fast immer ein Erkenntnisgewinn. Der Schlüssel liegt darin, Erwartungen flexibel zu halten und das Projekt als Lernfeld zu betrachten.

✅ Tipp:

  • Planen Sie bewusst Raum für Lernschleifen ein.
  • Definieren Sie Erfolg nicht zu eng.
  • Dokumentieren Sie Erkenntnisse – auch aus vermeintlichen Rückschlägen.

Erfolg sichtbar machen: KPIs und Motivation

Zeitersparnis, Fehlerminimierung, Kundenzufriedenheit oder interne Akzeptanz: Erfolg muss nicht immer in harten Zahlen messbar sein. Auch qualitative Feedbacks und Umfragen zeigen, ob der Weg stimmt.

Häufige KPIs für Pilotprojekte sind zum Beispiel:

  • Zeitersparnis: Wird ein Prozess schneller durch KI-Unterstützung?
  • Fehlerminimierung: Verbessert sich die Qualität des Outputs?
  • Kundenzufriedenheit: Gibt es messbare Reaktionen durch Feedback oder Umfragen?
  • Teamakzeptanz: Wie viele Mitarbeitende nutzen die Lösung aktiv? Wie bewerten sie den Nutzen?

Auch weiche Faktoren wie Motivation, Zufriedenheit oder Innovationsbereitschaft lassen sich durch stimmige Formate erfassen, z. B. in Retrospektiven oder Kurzbefragungen.

✅ Tipp:

  • Nutzen Sie harte und weiche KPIs.
  • Setzen Sie Zielmarken, aber lassen Sie Interpretationsspielraum.
  • Machen Sie Fortschritte sichtbar und teilen Sie Erfolge intern.

Drei häufige Fehler vermeiden

Viele Unternehmen machen bei der Einführung von KI ähnliche Fehler. Der erste: Mitarbeitende werden nicht richtig einbezogen. Dabei ist Beteiligung essenziell – nicht nur informativ, sondern aktiv. Wer die Teams nicht mitnimmt, verliert schnell Vertrauen und Akzeptanz.

Der zweite Fehler ist: Man denkt zu groß. Statt mit einem überschaubaren Pilot zu starten, wird direkt ein umfassendes Programm angestoßen. Das überfordert Organisation und Menschen gleichermaßen und erhöht das Risiko des Scheiterns.

Der dritte klassische Fehler: Technik wird ohne Ziel eingeführt. Unternehmen kaufen Tools, bevor sie wissen, welchen konkreten Nutzen sie bringen sollen. Die Folge: Frustration und Fehlinvestitionen.

✅ Tipp:

  • Denken Sie vom Problem her, nicht vom Tool.
  • Reduzieren Sie Komplexität bewusst.
  • Beteiligung schafft die Basis für Akzeptanz.

Die 5-Punkte-Checkliste für Ihren KI-Start

Bevor Sie mit der Umsetzung beginnen, lohnt sich ein systematischer Blick auf die Grundlagen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, typische Stolpersteine zu vermeiden und eine stabile Basis für Ihr erstes KI-Projekt zu legen:

  1. Ziel definieren: Was wollen wir verbessern?
  2. Verantwortlichkeiten klären: Wer treibt das Thema?
  3. Pilotprojekt wählen: Klein, realistisch, sinnvoll.
  4. Team einbinden: Schulungen, Workshops, Kommunikation.
  5. Ergebnisse teilen: Sichtbarkeit schafft Dynamik.

Mit dieser Struktur schaffen Sie eine fundierte Basis für Ihre ersten Schritte – und gleichzeitig Raum für Wachstum.

Fazit von Birgit Ströbel

„Einfach anfangen – aber klug. Nicht warten, bis alles perfekt ist.“

Wer mit KI starten will, braucht kein perfektes Setup. Was es braucht, ist Mut zum ersten Schritt, Offenheit für Feedback und die Bereitschaft, dazuzulernen.


Sie möchten tiefer einsteigen? Hier geht’s zur Podcast-Episode: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-praxistipps

P.S. In Teil 1 der KI-Einführen-Reihe gehen wir noch einmal tiefer in die KI-Strategie mit vielen wertvollen Tipps rund um die wichtigen Schritte VOR der Einführung – hier geht’s zur Episode: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-strategie/

Viel Spaß beim Reinhören!


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Weitere PPM-Infos

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#136 KI-Strategie entwickeln: So gelingt der Einstieg für Unternehmen https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-strategie/ https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/ki-strategie/#respond Tue, 08 Apr 2025 10:00:00 +0000 https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/?p=5041 Willkommen zu einer neuen Folge. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen fasziniert, aber auch verunsichert: Künstliche Intelligenz. Vor allem der Einstieg stellt die Unternehmen vor Herausforderungen: Brauchen wir wirklich erst perfekte Daten? Ist KI nur etwas für richtig große Unternehmen? Und wie vermeiden wir teure Fehlentscheidungen? Die Unsicherheit ist groß, denn neben […]

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Willkommen zu einer neuen Folge. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen fasziniert, aber auch verunsichert: Künstliche Intelligenz. Vor allem der Einstieg stellt die Unternehmen vor Herausforderungen: Brauchen wir wirklich erst perfekte Daten? Ist KI nur etwas für richtig große Unternehmen? Und wie vermeiden wir teure Fehlentscheidungen?

Die Unsicherheit ist groß, denn neben den technischen Aspekten spielen auch strategische und kulturelle Fragen eine entscheidende Rolle. Wer KI sinnvoll nutzen will, muss nicht nur die Technologie verstehen, sondern auch Mitarbeitende mitnehmen und eine klare Vision entwickeln.

Und damit uns das besser gelingt, habe ich heute eine Expertin eingeladen: Birgit Ströbel. Sie ist Business- und Transformations-Coach und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen KI-Strategie. Gemeinsam klären wir, wie Unternehmen den richtigen Einstieg finden, welche Denkfehler sie vermeiden sollten und welche ersten Schritte wirklich Sinn machen.

Viel Spaß beim Reinhören!

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Und noch eine Bitte zum Schluss: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast mit 5 Sternen Bewerten und in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen. Vielen Dank!


Tina Ciotola


Mit Birgit Ströbel

Birgit Ströbel begleitet Menschen und Organisationen dabei, sich für die Zukunft aufzustellen. Ihr Antrieb ist es, Menschen zu empowern, Veränderungen mitzugestalten und neue Wege zu beschreiten, um gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Als begeisterte Bergsteigerin kennt sie das Gefühl, wenn anspruchs–volle Ziele erreicht werden – diese Energie will sie freisetzen.

Hier geht es zum LinkedIn-Profil:
linkedin.com/in/birgitstroebel


Sprungmarken

00:00Intro 03:14Die Kernfrage bei der KI-Einführung 04:41Warum Sie mit einem Zielbild starten sollten 06:12Wer sollte teilnehmen? 06:52Gibt es ein KI-Framework? 08:18Welche Fragen sollten sich Führungskräfte stellen? 10:03Wenig Daten – K.O. Kriterium für KI? 11:30Einführung leicht verdaulich? 12:52Wie schnell gibt es Ergebnisse? 15:16Tipps zum Umgang mit Skeptikern 17:05Typische Missverständnisse beim Start 18:48Wie binden Sie Ihre Mitarbeiter optimal ein? 20:15Welche Bereiche profitieren am schnellsten? 22:22Wie lege ich los? 23:58Intern oder mit externer Hilfe? 25:41Appell: Starten Sie! 26:41Was Sie in Teil 2 erwartet

Relevante Links / Downloads

Was kann KI im Projektmanagement: https://www.youtube.com/watch?v=sYIkZihSltk

Projektmanagement-Trends 2025: Wie KI, hybride Ansätze und smarte Planung Ihre Projekte revolutionieren werden: https://www.theprojectgroup.com/podcast-projektmanagement/projektmanagement-trends-2025/


Zusammenfassung Podcast: KI-Strategie entwickeln: So gelingt der Einstieg für Unternehmen

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) steht für viele Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Gleichzeitig sorgt das Thema für Verunsicherung. Zu komplex erscheint die Technologie, zu hoch die Anforderungen an Datenqualität, Change Management und technisches Know-how. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, ins Handeln zu kommen – strategisch, strukturiert und pragmatisch.

Im TPG Podcast habe ich mit der Strategie- und Transformations-Expertin Birgit Ströbel darüber gesprochen, wie Unternehmen den Einstieg in KI klug gestalten können. Sie begleitet Organisationen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie und gibt wertvolle Hinweise, welche Denkfehler es zu vermeiden gilt und welche Schritte wirklich zählen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Inhalte des Gesprächs zusammen.

Die zentrale Frage: Welches Problem soll KI lösen?

Bevor Sie über Tools, Technologien oder Daten nachdenken, steht eine grundsätzliche Frage im Raum: Welches Problem möchten Sie mit KI lösen?

Viele Unternehmen starten mit der Suche nach dem nächsten Tool oder beauftragen die IT mit einem KI-Projekt. Doch KI ist keine Software, die man einfach installiert. Es geht um weit mehr: Prozesse, Mitarbeitende, Unternehmenskultur. KI ist kein Selbstzweck. Sie muss konkrete Ziele unterstützen, etwa die Effizienz steigern, Entscheidungen verbessern oder den Kundenservice optimieren.

Tipp: Beginnen Sie nicht mit der Technologie, sondern mit der Zieldefinition. Wo liegt der Engpass? Wo kann KI echten Mehrwert bringen? Erst wenn das klar ist, lohnt sich der nächste Schritt.

Warum ein Zielbild unerlässlich ist

Ein Zielbild beschreibt die strategische Vision: Wo wollen wir in drei bis fünf Jahren mit KI stehen? Welche Rolle soll KI im Unternehmen einnehmen?

Dieses Zielbild wirkt wie eine Landkarte für die Transformation. Es hilft, die Richtung zu bestimmen, Projektideen zu priorisieren und Ressourcen gezielt einzusetzen. Ohne Zielbild laufen Unternehmen Gefahr, einzelne Pilotprojekte ins Leere laufen zu lassen. Die Folge: Ein Flickenteppich ohne nachhaltigen Effekt.

Tipp: Entwickeln Sie das Zielbild frühzeitig und bereichsübergreifend. Binden Sie Management, Fachabteilungen und ggf. sogar Kunden ein. So schaffen Sie Klarheit und Verbindlichkeit.

Wer sollte in die Strategieentwicklung einbezogen werden?

Die Entwicklung einer KI-Strategie ist keine Aufgabe für die IT allein. Vielmehr braucht es unterschiedliche Perspektiven. Neben der Geschäftsführung sollten Vertreter:innen aus verschiedenen Fachbereichen und Hierarchieebenen teilnehmen.

Birgit Ströbel empfiehlt: Je diverser das Team, desto ganzheitlicher das Zielbild. Denn unterschiedliche Blickwinkel helfen dabei, Potenziale realistisch zu bewerten und Change-Prozesse besser zu gestalten. Auch Kundenfeedback kann eine wertvolle Perspektive liefern.

Tipp: Setzen Sie früh auf interdisziplinäre Zusammenarbeit. KI ist eine gesamtunternehmerische Aufgabe.

Gibt es ein Framework für die KI-Strategie?

Ja. Ein hilfreiches Instrument ist das KI Strategy Canvas. Es unterstützt Unternehmen dabei, ihre Vision zu konkretisieren und alle relevanten Dimensionen zu berücksichtigen:

  • Strategische Ziele
  • Prozesse & Abläufe
  • Daten & Infrastruktur
  • Kultur & Kompetenzen

Das Canvas hilft, den Status quo zu analysieren und gezielt Entwicklungsfelder zu identifizieren. So entsteht eine strukturierte Grundlage für die Roadmap.

Tipp: Nutzen Sie methodische Hilfsmittel wie das KI Strategy Canvas, um Klarheit zu schaffen und alle Beteiligten auf denselben Wissensstand zu bringen.

Fragen, die sich jede Führungskraft stellen sollte

Bevor KI eingeführt wird, braucht es klare Antworten auf zentrale Fragen:

  • Welches Problem soll KI lösen?
  • Wer trägt die Verantwortung im Unternehmen?
  • Welche technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind notwendig?
  • Welche Schulungen, Guidelines und Tools sind erforderlich?

Laut Birgit Ströbel hilft es, ein kleines Team aus KI-Scouts zu etablieren, das sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, Fortschritte kommuniziert und für Sensibilisierung sorgt.

Tipp: Investieren Sie Zeit in diese Vorarbeit. Je besser das Fundament, desto erfolgreicher die Umsetzung.

Der Mythos der perfekten Daten

Ein großer Irrtum: Man darf erst mit KI starten, wenn die Daten perfekt sind. Die Realität sieht anders aus: Kaum ein Unternehmen hat makellose Daten. Birgit Ströbel rät, pragmatisch zu starten. Arbeiten Sie mit den Daten, die Sie haben. In der Anwendung erkennen Sie schnell, wo Lücken bestehen – und können diese gezielt schließen. Oft liegen wertvolle Datenquellen ungenutzt im Unternehmen.

Tipp: Warten Sie nicht auf perfekte Daten. Nutzen Sie vorhandene Quellen und starten Sie mit realistischen Anwendungsfällen.

Kleine Schritte statt großer Sprung

Der Einstieg in KI muss kein Großprojekt sein. Im Gegenteil: Kleine, greifbare Pilotprojekte sind der bessere Weg. Starten Sie in einzelnen Abteilungen mit einem klaren Use Case. Legen Sie konkrete Erfolgskriterien fest. So gewinnen Sie Erkenntnisse, bauen intern Vertrauen auf und schaffen erste Erfolge, die multipliziert werden können.

Tipp: Wählen Sie einen gut messbaren Anwendungsfall. Nutzen Sie den Erfolg als Argument für Skalierung.

Wie schnell lassen sich Erfolge erzielen?

Erste Ergebnisse können oft schon nach wenigen Monaten sichtbar werden. Ein Proof of Concept ist je nach Anwendungsfall in 3 bis 6 Monaten möglich. Produktivnutzen kann ab 6 Monaten erfolgen, Skalierung meist ab 12 Monaten. Wichtig ist ein kontinuierlicher Kommunikationsprozess, damit Erfolge geteilt und andere Abteilungen inspiriert werden.

Tipp: Messen Sie Ihre Fortschritte und teilen Sie Erfolgsgeschichten. So entsteht Motivation im gesamten Unternehmen.

Mitarbeitende aktiv einbeziehen

Die Einbindung der Belegschaft ist entscheidend für den Erfolg. Zielbild, Vision und Fortschritte sollten regelmäßig kommuniziert werden.

Schaffen Sie Formate für Austausch, Lernen und Mitgestaltung. Birgit Ströbel empfiehlt, nicht nur Top-Down zu denken, sondern Mitarbeiter:innen aktiv in Projekte zu integrieren.

Tipp: Befähigen Sie Ihre Teams durch Schulungen, Feedbackformate und Praxiseinbindung.

Der Umgang mit Skepsis und Unsicherheit

Viele Mitarbeitende haben Vorbehalte gegen KI: Verlustängste, Datenschutzbedenken oder schlicht Unkenntnis. Diese Sorgen sind absolut nachvollziehbar – schließlich verändert sich mit KI nicht nur der Arbeitsalltag, sondern auch die Anforderungen an Kompetenzen und Zusammenarbeit.

Es ist wichtig, Ängste ernst zu nehmen und aktiv auf sie einzugehen. Transparente Kommunikation, klare Richtlinien und kontinuierliche Beteiligung sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren. Mitarbeitende sollten nicht nur informiert, sondern aktiv in die KI-Initiativen eingebunden werden. Das schafft Vertrauen und reduziert Unsicherheit.

Sicherheit geben hier auch Regelungen wie DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und der neue AI Act der Europäischen Union, der KI-Systeme in Risikoklassen einteilt und regulatorische Anforderungen festlegt – beispielsweise bei automatisierten Entscheidungen, die Mitarbeitende oder Kunden betreffen. Unternehmen müssen offenlegen, wenn KI gestützte Entscheidungen getroffen werden, und entsprechende Dokumentationspflichten erfüllen.

Tipp: Nehmen Sie Ängste ernst. Schaffen Sie Orientierung durch transparente Kommunikation, interne Richtlinien und rechtliche Absicherung. Binden Sie Mitarbeitende früh ein und bieten Sie sichere Lernräume

Wo kann man KI am schnellsten nutzen?

Es gibt keine festen Abteilungen, in denen KI immer zuerst wirkt. Entscheidend ist die Art der Aufgaben. Besonders geeignet sind Bereiche mit vielen Routinetätigkeiten, hohem Datenaufkommen oder wiederkehrenden Aufgaben. Beispiele: Kundenservice (Chatbots), Marketing (Contentproduktion), Datenanalyse, Logistik.

Tipp: Analysieren Sie Prozesse auf Automatisierungspotenzial und setzen Sie dort erste Projekte um.

Was Sie direkt morgen tun können

Der erste Schritt muss nicht kompliziert sein. Starten Sie mit einem KI-Ideenworkshop. Bringen Sie Mitarbeitende zusammen und sammeln Sie Ideen für sinnvolle Anwendungsfälle. Priorisieren Sie gemeinsam und identifizieren Sie Quick Wins. So entsteht eine erste Dynamik – ganz ohne großes Budget oder technische Hürden.

Tipp: Aktivieren Sie das vorhandene Wissen im Unternehmen und stoßen Sie kreative Diskussionen an.

Externe Unterstützung: Ja oder Nein?

Für die Strategieentwicklung ist externe Begleitung oft hilfreich. Ein neutraler Blick von außen hilft, blinde Flecken zu erkennen. Bei der Umsetzung hingegen kann intern viel geleistet werden, solange klare Verantwortlichkeiten und Strukturen bestehen. In komplexeren Fällen (z. B. Datenanalyse) ist Expertenwissen empfehlenswert.

Tipp: Holen Sie sich punktuell externe Expertise, aber bauen Sie internes Know-how konsequent auf.

Fazit: KI wird im Tun verstanden

Der wichtigste Appell von Birgit Ströbel: Einfach loslegen. Viele Unternehmen verharren zu lange in der Theorie. Doch KI erschließt sich erst durch die Praxis. Führungskräfte und Management sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Nur wer selbst Erfahrungen sammelt, kann glaubwürdig führen.

Tipp: Warten Sie nicht auf den perfekten Moment. Jeder kleine Schritt bringt Sie weiter.

In Teil 2 des Podcasts sprechen wir übrigens darüber, wie die Umsetzung in der Praxis gelingt – mit konkreten Schritten, Methoden und Erfahrungswerten. Stay tuned!


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📥 Download-Tipp: Kennen Sie schon „The PPM Paradise”? In diesem kostenlosen E-Book erfahren Sie, wie das „Paradies für ein unternehmensweites Projektumfeld“ aussehen könnte, in dem jede:r das beruhigende Gefühl hat, immer alles im Griff zu haben – völlig unabhängig von der Technologie. Hier direkt runterladen: https://www.theprojectgroup.com/data/Downloads_eBooks/TPG_PPM_Paradise_eBook_-_TPG_TheProjectGroup.pdf


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